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17.000 Feuerwehrleute im Einsatz

7.000 Freiwillige Feuerwehrleute standen am Dienstag bei der Hochwasserkatastrophe in Vorarlberg und Tirol im Einsatz, dazu noch die Berufsfeuerwehr Innsbruck.

13.400 Einsatzkräfte kämpften in allein Tirol gegen die Wassermassen und deren Folgen. In Vorarlberg waren 3.300 ihrer Kollegen zu Gange.

„Das bedeutet, dass in den beiden Bundesländern 60 Prozent aller aktive Feuerwehrmitglieder im Einsatz stehen“, berichtete der Bundesfeuerwehrverband am Dienstag in einer Aussendung. In Vorarlberg seien gar 90 Prozent aller Wehren des Landes zu Katastropheneinsätzen ausgerückt. Im besonders in Mitleidenschaft gezogenen Tiroler Bezirk Reutte sind sämtliche 3.000 Einsatzkräfte mobilisiert worden. Im Salzburger Oberpinzgau waren rund 300 Feuerwehrleute im Einsatz. Eine Verschärfung der Situation in Salzburg war zu befürchten, dann werden noch mehr Helfer ausrücken.

Die Feuerwehr-Katastrophenhilfsdienste von Ober- und Niederösterreich wurden in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt, um bei Anforderung in Westösterreich mit massiven Kräften auszuhelfen. Die Wehren von Burgenland, Kärnten, Wien und Steiermark stehen als Einsatzreserve zur Verfügung. Der Landesverband Oberösterreich transportierte schon Dienstagvormittag 20.000 Sandsäcke nach Tirol, vom Landesfeuerwehrverband Salzburg kamen zwölf Tragkraftspritzen.

„Keine andere Einsatzorganisation ist in Österreich ist in der Lage, binnen Minuten eine derartige Armee qualifizierter Helfer zu mobilisieren und wirkungsvoll einzusetzen“, sagte der Präsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes (ÖBFV), Manfred Seidl. „Die in den von den Flutwellen betroffenen Ortschaften sofort eingesetzten und bestens geschulten ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehren und deren technische Ausstattung verhinderten noch schlimmere Auswirkungen – vor allem in Hinblick auf Personenschäden.“

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