„155 Schritte ins Paradies!?“ auf der Burgruine Alt-Ems

Vize-Bgm. Bernhard Amann mit der Künstlerin und der Vernissagerednerin Gabi Fleisch.
Vize-Bgm. Bernhard Amann mit der Künstlerin und der Vernissagerednerin Gabi Fleisch. ©TF
Auf der Burgruine Alt-Ems wurde am vergangenen Samstag die 5. Kunstinstallation eröffnet 
Vernissage der Kunstinstallation auf Alt-Ems

Hohenems. Am Samstag vergangener Woche wurde auf der Ruine Alt-Ems die bereits zeitgenössische Kunstinstallation eröffnet. Die in Dornbirn und München als Objekt-/Installationskünstlerin arbeitende Uta Belina Waeger führt mit ihrer Installation „155 Schritte ins Paradies“ durch die einst längste Burganlage Österreichs.

Das vielteilige Werk der Künstlerin besteht aus 23 Elementen, Schildern und einer Verkehrsampel, und führt vom Kaspartor über die ehemalige Hochburg bis zum Konradsbrunnen und dem Hortensia-Garten. Die Tafeln weisen historische Bezüge (etwa zur ehemaligen Zugbrücke oder zur Sage vom goldenen Kegelspiel) auf, sind sprachlich mehrdeutig oder laden auf der Barbakane ein, „das Taschentuch zu zücken und hinunterzuwinken in das Rheintal, mit den zündholzgroßen Häusern, und einer atemberaubenden Aussicht bis weit über den Bodensee hinaus“, wie die Kabarettistin Gabi Fleisch feststellte.

Die mächtige Verkehrsampel leuchte frech ins Tal hinunter und sorge für ungläubiges Erstaunen unter den Daheimgebliebenen, so die Vernissagerednerin weiter: „„Hä, eine Ampel auf der Ruine?“ Genau das wolle die Künstlerin erreichen: Überraschen im Banalen. Überführen. Irritieren. Zum Wesentlichen kommen. In einer Welt wo das Glück in Messeparkkaufräuschen gesucht wird, lade sie auf Alt Ems ein, High Heels abzulegen und um den Brunnen zu tanzen „Ringelreiha hoppsassa“.

„Kopf und Hand hat sie verbunden, und es ist daraus eine Ausstellung mit Kopf und Fuß geworden. Aber auch mit Herz. Möge diese Ausstellung viele, von der hektischen Welt müde gewordenen Menschen heraufführen, in die Stille, in die innere Kraft. Es sind nur 155 Schritte ins Paradies!“, so Gabi Fleisch abschließend.

Zur Vernissage waren auch die Künstlerkollegen Künstlerkollegen Ilse Aberer, Roland Adlassnigg, Arno Egger, Andreas Ender, Peter Lederer und Elke Maria Riedmann, Edmund und Doris Banzer (Kulturkreis)
Emmo und Margot Amann (Museum auf Zeit), Buchautor Conrad Amber, Thomas Schwiegeslshon (Grabher Bau) und Andreas Mathis (Werkhof Hohenems) sowie Bgm Dieter Egger, Vizebgm Bernhard Amann und die Stadträte Angelika Benzer und Kulturstadtrat Johannes Drexel gekommen.

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