Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

15 Katzen verletzen sich in Wien täglich durch Fensterstürze - bis zu 7.500 Euro Strafe

Katzendame "Hildegard" hat sich von ihrem Fenstersturz in Wien-Meidling mittlerweile erholt.
Katzendame "Hildegard" hat sich von ihrem Fenstersturz in Wien-Meidling mittlerweile erholt. ©APA/TIERQUARTIER WIEN
In Wien-Meidling wurde eine schwer verletzte Katze am Gehsteig gefunden. Die Verletzungen (Lungenblutung, Bruch des linken Oberschenkels und Prellung der Harnblase) lassen auf einen Fenstersturz schließen. 15 Katzen soll es täglich in Wien genauso gehen. Was viele Katzenbesitzer nicht wissen: Schutzvorrichtungen sind gesetzlich vorgeschrieben und Verstöße können bis zu 7.500 Euro kosten. "Hildegard" hat sich mittlerweile erholt und sucht nach einem neuen Besitzer.

Die Zahl der Fensterstürze in Wien ist erschreckend: In der warmen Jahreszeit werden in Wien laut Tierschutzombudsstelle rund 15 Katzen in Folge von Fenster- oder Balkonstürzen medizinisch behandelt. Die Dunkelziffer soll weitaus höher sein.

Katze Hildegard sucht nach Fenstersturz nach neuem Zuhause

Hildegard, wie die etwa zweijährige Katzendame im TierQuarTier Wien genannt wird, hat sich mittlerweile von ihren schweren Verletzungen erholt und sucht nach einem neuen, schönen Zuhause - das gut gesichert ist. Wer sich für Hildegard interessiert, kann hier mehr Informationen einholen.

"Dass Katzen immer auf den Pfoten landen und ein Sturz aus dem Fenster somit kein Risiko darstellt, ist schlichtweg falsch", so Eva Persy, Leiterin der Tierschutzombudsstelle Wien. "Fälle wie der von Hildegard zeigen, wie gefährlich ungesicherte Fenster für Katzen sind."

Zudem ist das Anbringen von geeigneten Schutzvorrichtungen gesetzlich vorgeschrieben. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, begeht Verwaltungsübertretungen und muss mit Strafen bis zu 7.500 Euro rechnen. Gleiches gilt, wenn Katzen durch nicht gesicherte Fenster oder Balkone zu Schaden kommen.

So können Fenster und Balkone gesichert werden

  • Generell sollte Volieren-Draht oder ein drahtverstärktes Netz (Katzennetz) zum Einsatz kommen
  • Fenster: Kleben Sie mit dem Netz bespannte Holz- oder Alurahmen mit einem starkhaftendem Klettklebeband an den Außenrahmen des Fensters. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Rahmen mit Hilfe von Metallwinkeln an das Fenster zu klemmen oder zu verschrauben. Ein Fensterkeil verhindert zudem, dass die Katze beim gekippten Fenster in die Fensterspalte rutscht.
  • Loggia: Bringen Sie in den Ecken feststellbare Teleskopstangen oder Latten an und befestigen Sie daran mit Haken oder Kabelbindern das Netz.
  • Balkon: Idealerweise bauen Sie einen für den jeweiligen Balkon passenden Rahmen, woran das Netz befestigt werden kann.

Neben der Eigenbau-Variante gibt es die Möglichkeit, fertige Katzenschutzsysteme im Fachhandel zu kaufen oder sich individuelle Lösungen von spezialisierten Firmen erstellen zu lassen. "Bitte beachten Sie, dass Installationen, die mit 'baulichen Veränderungen' verbunden sind, also etwa Bohrungen in Fensterrahmen oder Hausfassade, unbedingt vorher von Hausverwaltung oder Eigentümer genehmigt werden müssen und nur von Fachleuten ausgeführt werden sollten", empfahl Persy.W

(Red.)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Tiere
  • 15 Katzen verletzen sich in Wien täglich durch Fensterstürze - bis zu 7.500 Euro Strafe
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen