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126 Dollar Verlust pro Xbox 360

Microsoft macht nach einem Medienbericht von Mittwoch, dem 23. November 2005, mit jeder verkauften Xbox 360 einen Verlust von 126 US-Dollar (107 Euro).

Wie der Branchendienst „heise online“ berichtet, habe der amerikanische Analysedienst iSupply die Hardware-Komponenten der neuen Spielekonsole unter die Lupe genommen und für die Bauteile einen Wert von 470 Dollar ermittelt. Hinzu kämen noch Kosten für das Netzteil, Kabel sowie den drahtlosen Kontroller im Wert von zusätzlichen 55 Dollar.

Die Berechnungen dürften sich auf die Premium-Version der Konsole beziehen, die Microsoft inklusive drahtlosem Controller und integriertem Festplattenspeicher für 399 Dollar anbietet. In der Grundausstattung ist das Gerät für 299 Dollar erhältlich. Rabatte für den Großeinkauf seien in der Berechnung bereits berücksichtigt, hieß es. Die Xbox 360 hat Microsoft vergangenen Dienstag in den USA an den Start gebracht, am 2. Dezember soll die Markteinführung in Europa folgen.

Der Umsatz mit den Spielekosolen ist in der Branche ein hart kalkuliertes Geschäft. In der Regel erzielen die Hersteller über den Verkauf von Spielesoftware und Zusatzkomponenten ihren Gewinn. In das Vorgängermodell soll Microsoft insgesamt 12 Mrd. Dollar investiert sowie weitere Verluste von mehr als 2,4 Mrd. Dollar für Entwicklung und Verkauf verbucht.

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