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111 Chöre – ein „Dach“

Ein Highlight des Abends: Der Kinderchor Pizzicanto präsentierte den Vorarlberger Teil der CHOR:sinfonie.
Ein Highlight des Abends: Der Kinderchor Pizzicanto präsentierte den Vorarlberger Teil der CHOR:sinfonie. ©Herbert Motter/Chorverband
Vorarlberger Chorverband präsentierte Jahresbilanz mit Uraufführung der CHOR:sinfonie
Chorverband Vorarlberg

Die bei der Hauptversammlung des Chorverband Vorarlberg im Nenzinger Ramschwagsaal präsentierten Zahlen sind eindrucksvolle: 11 Chöre mit 3.412 Sängerinnen und Sänger gehören dem Chorverband an, darunter 55 gemischte, sechs Frauen- und 27 Männerchöre sowie 23 Kinder- und Jugendchöre. Besonders erfreulich, dass im Bereich der Nachwuchssänger im vergangenen Jahr drei zusätzliche Chöre hinzugekommen sind. Geschäftsführerin Barbara Kathan konnten noch weitere Zahlen präsentieren: Bei rund tausend Veranstaltungen konnten knapp 185.000 Besucher begrüßt werden. Übrigens: In gezählten 4.336 Proben wurde Chormusik einstudiert und auf Auftritte hingearbeitet.

Neuwahlen und Uraufführung

Beim Punkt Neuwahlen wurde das Team um Obmann Axel Girardelli und Musikbeirats-Vorsitzender Oskar Egle einstimmig wiedergewählt. Axel Girardelli steht somit seit nunmehr 21 Jahren an der Spitze des Chorverbhands. Musikalisches Highlight bildete die Uraufführung des Vorarlberg-Teils der CHOR:sinfonie anlässlich des 70-Jahr Jubiläums des Chorverbands Österreich 2019. Schriftsteller Franzobel verfasste Texte über Persönlichkeiten, beziehungsweise historische Begebenheiten für jedes Bundesland sowie einen zehnten Text für ganz Österreich. Der Text zu Vorarlberg, „Mena tanda wena“ – übersetzt: Ich hab dich lieb, steht sinnbildlich für das Schaffen von Kinderdorf-Gründer Hermann Gmeiner. Komponiert hat den Vorarlberg-Teil Thomas Thurnher. Bei der Hauptversammlung wurde das Werk vom international erfolgreichen Kinderchor Pizzicanto der Neuen-Musikmittelschule Dornbirn unter der Leitung von Oskar Egle erstmalig vorgestellt. Uraufgeführt wird die CHOR:sinfonie als Gesamtwerk von Chören aus den Bundesländern 3. November im Großen Saal des Wiener Musikvereins. Auch Karl-Gerhard Straßl, Präsident des Chorverbands Österreich, lobte die hervorragende Qualitätsarbeit der Verbandsleitung und des Musikbeirates als beispielhaft für ganz Österreich. „Ich bin immer wieder gern in Vorarlberg zu Gast, um mich von der tollen Stimmung und engagierten Arbeit der Chorszene inspirieren zu lassen.“

G’winn a Liad

Unter diesem Motto waren alle Chöre waren eingeladen, an diesem außergewöhnlichen Wettbewerb teilzunehmen. Die Idee: Der teilnehmende Chor stellt die filmische Umsetzung eines selbst gewählten Liedes auf YouTube. Dabei sollte nicht nur der Ton von hoher Qualität sein, sondern auch die szenische Umsetzung einer spannenden Regieanweisung folgen. Der Siegerchor wurde von Obmann Girardelli auf der Hauptversammlung bekannt gegeben. Gewonnen hat dieses bislang einzigartige Projekt der Männerchor Götzis. Er war jener Chor, der am meisten Klicks und die beste Bewertung der internationalen Jury bekommen hat. Preis ist eine für den Chor maßgeschneiderte Auftragskomposition.

Zum Nachhören: www.youtube.com G´winn a Liad 2019.

 

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