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110 % Mädchenpower in Götzner Jugendräumen

Teilnehmerinnen des Jugendprojektes mit Projektleiterin Karin Ausserer (mitte) am ersten Kursabend
Teilnehmerinnen des Jugendprojektes mit Projektleiterin Karin Ausserer (mitte) am ersten Kursabend ©veronika hotz
Jugendprojekt "Gewalt? Ohne uns!" wird von der offenen Jugendarbeit Götzis organisiert

Um Aggressionen der Jugendlichen vor allem der Mädchen im Alter ab zwölf Jahren abzubauen, wurde das Jugendprojekt „Gewalt? Ohne uns!“ ins Leben gerufen.

Gestartet wurde mit dem Thema „Frauenpower“ Mitte Oktober in den Jugendräumen des Hauses der Generationen. Seither wurden unter der fachkundigen Betreuung der beiden Fachexperten Andre Brandl und Roland Sottopietra sechs aufeinanderfolgende Übungseinheiten für die Mädchen durchgeführt. In der ersten Begegnung formulierten die Mädchen, was sie sich von diesem „Kurs“ erwarten. Gemeinsam wurde besprochen, was Aggression sein kann und wie der Druck abgelassen werden kann.

Während der Übungen war 110 % Mädchenpower gefordert. „Mehr und mehr verstanden die Teilnehmerinnen, um was es bei den Übungen geht. Nicht aktive Selbstverteidigung, sondern eigene Aggressionen und Frustrationen abzubauen und gezielt zu kanalisieren standen im Vordergrund,“ so der Experte Andre Brandl. Aggression sollte als Energie verstanden werden, die positiv oder negativ genutzt werden kann. „Wir wollen diese Energie positiv nutzen, um voran zu kommen“, so Brandl. Dabei sollte auch die Selbstsicherheit der Mädchen gestärkt und die Frustrationstoleranz erhöht werden.
Einmal alles geben, was man drauf hat, das stellte die einzelnen Teilnehmerinnen in das Rampenlicht und wurde durch den Pädagogen positiv verstärkt. Reflexionen vor und nach dem Training halfen den Mädchen, eigene Gefühle besser zu verstehen und damit geeigneter umzugehen.
Auch Projektleiterin Karin Ausserer war überzeugt, dass es sicher ein Vorteil war, dass die Mädchen das Ganze nicht nur theoretisch vorgegeben bekamen, sondern sehr viel aktiv erleben und fühlen konnten. „Der „Canyoning Tag“ in den Herbstferien war für die meisten Mädchen eine ziemliche Herausforderung. Trotzdem haben sich schlussendlich alle getraut mitzumachen. Die Teilnehmerinnen wuchsen über ihre Grenzen hinaus und haben trotz der Kälte super mitgemacht, “ berichtet die Jugendbetreuerin.

Am Samstag, dem 21. November wird in den Jugendräumen der Offenen Jugendarbeit Götzis die von den Mädchen selbst organisierte Abschlussparty des Projekts über die Bühne gehen.

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