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100 Flüchtlinge auf dem Weg nach Vorarlberg - Rotes Kreuz schafft Quartiere in Hard

©VOL.AT/Pletsch
Hard - In Vorarlberg werden bis Samstag 100 Flüchtlinge erwartet. Ziel sei die Entlastung der Auffanglager in Ostösterreich. Betreut werden sie vom Roten Kreuz und dem ORS. Der überwiegende Teil der Flüchtlinge bestehe aus Familien, welche in Hard untergebracht werden. 
60 Flüchtlinge kommen nach Hard
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Dies bestätigt Landesrat Erich Schwärzler exklusiv auf VOL.AT-Anfrage. Man entlaste damit die Bundeshauptstadt Wien, wo es zu Kapazitätsengpässe kam. Man sei Freitagmorgen vonseiten des Innenministeriums an Vorarlberg mit der Bitte herangetreten, bis zu 100 zusätzliche Flüchtlinge aufzunehmen. Mit deren Ankunft rechnet man nach aktuellen Informationen bis Samstag Mittag. Vonseiten des Landes betont man, dass dies keine Ausnahmesituation darstelle, man übernehme nur mehr Asylflüchtlinge als ursprünglich vorgesehen.

Familien werden in Hard untergebracht

Die Flüchtlinge sollen mit Bussen nach Vorarlberg gebracht werden. Nach früheren Informationen erwartete man die Flüchtlinge noch in der Nacht auf Samstag. Das Vorarlberger Rote Kreuz übernimmt die Betreuung von 60 der voraussichtlich 100 Asylwerber, die anderen 40 werden in die Tennishalle Götzis in die Obhut von ORS übergeben. Laut Landesrettungskommandant Werner Meisinger handle es sich bei den vom Roten Kreuz betreuten Personen überwiegend um Familien. Ein weiterer Teil wären allein reisende Männer, von denen 20 voraussichtlich in der Turnhalle der Mittelschule Hard untergebracht werden.

Für die Familien richte man in Abstimmung mit der Gemeinde Hard und einem ansässigen Unternehmer zwei weitere Unterkünfte ein. Derzeit versuche man vonseiten des Roten Kreuzes, Anrainer und Bewohner der neuen Quartiere über die neue Situation zu informieren. Man bittet jedoch um Verständnis, dass dies in Anbetracht der Kurzfristigkeit nicht im gewohnten Ausmaß stattfinden könne.

Versorgung für zwei Wochen

Meisinger betont, dass es sich bei allen Personen um Flüchtlinge handle, die in Österreich Asyl angesucht haben und sich bereits in der Grundversorgung befinden. Diese stammen nach ersten Informationen überwiegend aus Syrien. Derzeit sei die Betreuung durch das Rote Kreuz in den neugeschaffenen Quartieren auf zwei Wochen ausgelegt.

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