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10 Verhaltensregeln im Umgang mit Weidevieh

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Die Alpen im Ländle sind wahre Besuchermagnete. Ein neuer Leitfaden zeigt 10 Regeln für den richtigen Umgang mit Weidevieh auf.
Alpe Oberlose am Bödele
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Informationsoffensive für Wanderer
Kühe erschrecken als "Trend"

Vorarlbergs Alpen sind ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer. Besonders im Sommer locken sie immer mehr Besucher an, die dort einen Einkehrschwung machen und die Natur genießen. Auch diesen Sommer gilt für viele Menschen die Devise "Almen statt Palmen". Leider halten manche die bestehenden Verhaltensregeln nicht ein – oftmals aufgrund mangelnden Wissens, wie die Landwirtschaftskammer Vorarlberg bestätigt. Für ein gutes Miteinander in den Bergen ist ein richtiges Verhalten im Umgang mit Weidetieren wichtig. Hier ist die Eigenverantwortung der Besucher gefragt.

Der richtige Umgang mit Weidevieh ist wichtig. Bild: VOL.AT/Mayer

Mutterkühe schützen Kälber

Unsere Alpen und Weiden sind geschätzte Ausflugs- sowie Erholungsziele aber auch wichtige Wirtschaftsräume. Bauern leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Landschaft. Im Sommer werden Tiere auf die Weiden getrieben, sie sind neugierig, aber grundsätzlich nicht aggressiv. Wenn sie sich bedroht fühlen oder ihre Kälber dabeihaben, ist Vorsicht geboten. Mutterkühe schützen ihre Kleinen, das ist ein natürlicher Instinkt. Im letzten Jahr ging ein tragischer Zwischenfall im Tirol durch die Medien, der zu Verunsicherung bei Bauern und Alpbesuchern führte. Tierhalter wurden bei Zwischenfällen stark in die Verantwortung genommen. Um solche Situationen künftig zu vermeiden, wurden 10Verhaltensregeln aufgestellt.

Es wurden 10 Regeln aufgestellt. Bild: VOL.AT/Mayer

10 Verhaltensregeln

  • Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten!
  • Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken!
  • Mutterkühe beschützen ihre Kälber. Begegnung von Mutterkühen und Hunden vermeiden!
  • Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen!
  • Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen!
  • Wenn Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen!
  • Bei Herannahen von Weidevieh: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen!
  • Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen!
  • Zäune sind zu beachten! Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und Weide zügig queren!
  • Begegnen Sie den hier arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt!

Auf der Homepage www.sichere-almen.at stehen alle Informationen für Besucher und Betriebe zum Download zur Verfügung.

(Red.)

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