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10 Maßnahmen bereits umgesetzt

Das Betreubare Wohnen war ein langersehnter Wunsch in der Mäderer Bevölkerung
Das Betreubare Wohnen war ein langersehnter Wunsch in der Mäderer Bevölkerung ©Michael Mäser
Im Rahmen des Bundesaudit "familienfreundlichegemeinde" setzt Mäder die Maßnahmen zügig um.

Mäder. Vor rund vier Jahren hat die Gemeindevertretung von Mäder beschlossen, das Bundesaudit „familienfreundlichegemeinde“ anzustreben. „Wir wollten damit die Familienfreundlichkeit von Mäder noch sichtbarer machen, aber auch den Bedarf an weiteren Maßnahmen ermitteln“, so Bürgermeister Rainer Siegele über die Beteiligung Mäders an diesem gemeindepolitischen Prozess. 

Familienfreundlichkeit verbessern und steigern 

Zu Erreichung des Bundesaudit wurden dazu in einem ersten Schritt Ideen und Anregungen aus der Bevölkerung gesammelt. Am Ende beschloss die Gemeindevertretung ein 16-Maßnahmen Paket, mit dem Mäder seine Familienfreundlichkeit noch weiter verbessern und steigern wollte. In der Zwischenzeit ist es gelungen, im Zeitraum seit März 2018 bereits zehn der geplanten Maßnahmen komplett umzusetzen. Wenn dann alle Ziele umgesetzt sind, wird die Gemeinde durch eine externe Zertifizierungsstelle vom Bundesministerium für Familien und Jugend (BMFJ) mit einem staatlichen Gütezeichen ausgezeichnet.

Anregungen aus der Bevölkerung

Dabei konnte gleich zu Beginn der Umsetzungsphase der Wunsch nach dem Ausbau der Schülerbetreuung umgesetzt und das Angebot bereits mit dem Schuljahr 2018/2019 erheblich erweitert werden. In weiterer Folge konnte auch ein Rauchverbot auf dem gesamten Schulgelände und den Spielplätzen erwirkt werden und seit Dezember 2018 steht auch in Mäder ein Elektrofahrzeug von Caruso Carsharing zur Verfügung. Ebenfalls der Anregung aus dem Projekt familienfreundliche Gemeinde folgend, wurden in der Gemeinde Mäder die Feuerwerke verboten.

Wunsch nach Betreubarem Wohnen

Auch der langersehnte Wunsch in Mäder nach Betreubaren Wohnen konnte in den letzten Jahren erfolgreich umgesetzt werden. Im neuen Haus im Brühl werden derzeit von den insgesamt 18 Wohneinheiten 13 als betreubare Wohnungen genutzt und dazu befinden sich im Gebäude die Praxis des Gemeindearztes, die Kleinkindbetreuung, das Büro des Krankenpflegevereins und des mobilen Hilfsdienstes, die Elternberatung und ein Mehrzweckraum. Der Vorplatz des Gebäudes wurde – im Sinne der Maßnahme „Begegnungsraum für alle Generationen“ – als Treffpunkt für Alt und Jung gestaltet und so wurde das Haus zu einem Ort der Generationen.

Restlichen Maßnahmen zeitnah umsetzen

„Wir konnten in den letzten beiden Jahren bereits 10 von 16 in der Gemeindevertretung beschlossenen Maßnahmen komplett umsetzten. An den restlichen arbeiten wir bereits“, blickt Bürgermeister Siegele nach vorne. Dazu gehört auch die Maßnahme „Leistbares Wohnen“: auf rund 12.000 Quadratmetern, die sich im Eigentum der Gemeinde befinden, will man die Möglichkeit für leistbares Wohnen schaffen. In einem offenen Planungsprozess wurde bereits die optimale Bebauungsstruktur für das Gebiet festgelegt, wobei die konkrete Verwirklichung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird, da derzeit bereits einige Projekte in der Umsetzungsphase sind, die leistbares Wohnen ermöglichen. Zwar bremst die Corona Situation die Bemühungen zur Umsetzung der weiteren Maßnahmen etwas ein, trotzdem sollen auch die restlichen sechs Punkte zeitnah umgesetzt werden. MIMA 

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