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10 Dinge, die Eltern über Minecraft wissen sollten

Für Eltern erklärt: So funktioniert Minecraft.
Für Eltern erklärt: So funktioniert Minecraft. ©(DALL-E/KI-generiertes Bild)
Kinder lieben "Minecraft"! Das Sandbox-Spiel ist ein Phänomen, das sich dauerhaft in den Top 10 der beliebtesten Spiele hält.

Wenn der Nachwuchs allerdings nur noch von Endermen, Obsidian und Eisenspitzhacken spricht, kann man als Elternteil schon mal den Faden verlieren. Wir beleuchten die wichtigsten Aspekte, die Eltern wissen sollten.

1. Eine Welt wie aus Lego-Steinen

Minecraft ist ein Sandbox-Spiel, entwickelt von Mojang Studios. Es wurde erstmals 2009 veröffentlicht und hat sich seitdem zu einem der meistgespielten Spiele weltweit entwickelt. In Minecraft können Spieler ihre eigene Welt erschaffen und erkunden, indem sie Blöcke platzieren und abtragen. Es fördert Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten. Sogar das Wasser besteht aus Klötzchen. Nahezu alles kann abgebaut ("Mine") und zu anderen Gegenständen weiterverarbeitet ("Craft") werden. Der Spieler kann Höhlen und Dungeons erkunden und eigene Gebäude und Vorrichtungen erbauen.

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2. Spielmodi: Kreativ und Überleben

Es gibt zwei Hauptspielmodi: Im Kreativmodus erhält der Spieler unbegrenzte Ressourcen, nimmt keinen Schaden und hat keinen Hunger, auch Gegner tauchen nicht auf. Dieser Modus vereinfacht die Erstellung großer und komplizierter Bauwerke. Im Überlebensmodus können Ressourcen gesammelt werden, dafür benötigt der Spieler regelmäßig Nahrung und kämpft gegen Monster. In diesem Modus existiert eine Gesundheitsleiste, die durch Stürze oder Angriffe aufgebraucht wird. Beide Modi bieten unterschiedliche Lernerfahrungen.

Für Anfänger ist die erste Nacht im Spiel oft eine Herausforderung. Es ist wichtig, schnell eine Unterkunft zu bauen und grundlegende Werkzeuge herzustellen, um sich vor Monstern zu schützen, die nachts erscheinen.

Endermen und Creeper. (DALL-E/KI-generiertes Bild)

3. Sicherheit im Spiel

Alle Spielmodi können in einer Einzelspielerumgebung oder online gespielt werden. Im Multiplayer-Modus ist es wichtig, mit Kindern über Online-Sicherheit zu sprechen, einschließlich der Gefahren von Fremdkontakten.

4. Pädagogischer Wert

Minecraft wird oft für seine pädagogischen Vorteile gelobt, da es räumliches Bewusstsein, Grundkenntnisse in Mathematik und Physik sowie Teamarbeit und Projektmanagement fördert. Zentraler Gegenstand ist das Crafting, also das Kombinieren von Gegenständen, um etwas Neues zu erschaffen. Dafür müssen die Ausgangsmaterialien in einem Craftingfeld nach einem bestimmten Muster angeordnet werden, damit der gewünschte Gegenstand daraus entsteht. Will man beispielsweise eine Truhe erschaffen, wird ein O-förmiges Muster aus Holz benötigt.

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5. Kreativität und Baukunst

Das Spiel ermöglicht es Kindern, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, indem sie alles von einfachen Häusern bis hin zu komplexen Maschinen bauen. Kinder lieben es, sich aus übergroßen Kartons oder Decken Häuser und Höhlen zu bauen. In Minecraft passiert etwas sehr Ähnliches, die Kinder schaffen sich ihre eigenen vier Wände ganz nach ihren Vorstellungen. Ob meterhoher Turm, unterirdisches Tunnelsystem, ein Lama im Schlafzimmer oder ein Baum in der Küche, der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.

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6. Gemeinschaft und Zusammenarbeit

Minecraft hat eine riesige, globale Gemeinschaft. Kinder können lernen, in Teams zu arbeiten, indem sie gemeinsam Projekte im Spiel planen und ausführen. Die Spielwelt ist nahezu unendlich und generiert sich kontinuierlich neu. Spieler können verschiedene Biome erkunden, darunter Wälder, Wüsten und Ozeane. Neben der Erkundung können Spieler auch in Höhlen nach wertvollen Erzen suchen oder Strukturen wie Dörfer und Tempel entdecken. In den fertig vorgebauten Dörfern kann mit Dorfbewohnern gehandelt werden. Die Game-Community ist bekannt für ihre Kreativität und hat zahlreiche beeindruckende Bauwerke und Systeme im Spiel erschaffen.

7. Systemanforderungen und Zugänglichkeit

Minecraft ist auf verschiedenen Plattformen verfügbar, einschließlich PC (Windows, Mac, Linux), Konsole (Xbox, Playstation, Nintendo Switch) und als App auf Smartphone und Tablet (iOS, Android, Windows Phone) und erfordert nicht die neueste Hardware, was es ziemlich zugänglich macht.

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8. Kosten und In-Game-Käufe

Das Spiel muss gekauft werden, aber es gibt keine monatlichen Gebühren. Eltern sollten sich jedoch bewusst sein, dass es In-Game-Käufe geben kann.

9. Altersgerechtigkeit

Minecraft ist für Spieler aller Altersgruppen geeignet, Eltern sollten die Einstellungen und den Inhalt entsprechend dem Alter ihres Kindes anpassen. Noch besser: Spielen Sie das Spiel gemeinsam mit ihrem Kind oder schauen Sie zu und lassen Sie sich die Welt zeigen, die Ihr Nachwuchs stolz erschaffen hat. Da Minecraft an der Konsole mit gleich vier Spielern gleichzeitig gespielt werden kann, bietet sich auch die Chance an, eine neue Welt gemeinsam zu bauen.

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10. Zeitmanagement

Wie bei jedem Spiel ist es wichtig, eine ausgewogene Spielzeit zu fördern. Sprechen Sie mit ihren Kindern über Zeitmanagement und gesunde Grenzen.

Kleiner Crashkurs: Begriffserklärungen

  • Die drei Welten:
    Oberwelt, Nether (Unterwelt) und das Ende
  • Monster, die auftauchen können:
    Creeper (schleicht sich an und explodiert plötzlich), Enderman (kann sich teleportieren und ist neutral, solange man ihn nicht anschaut oder angreift), Lohen (gibt es nur im Nether), Zombies, Skelette, Spinnen und Witherstorm (dreiköpfiges Monster)
  • "Droppen":
    Wenn Monster besiegt sind, lassen sie nützliche Dinge fallen, die eingesammelt werden können.
  • "Craften":
    In einem Craftingfeld müssen bestimmte Gegenstände nach einem bestimmten Muster angeordnet werden, um einen neuen Gegenstand zu erschaffen.
    Ein wichtiges Rezept: Enderperle + Lohenstaub = Enderauge
  • Ziel des Spiels:
    Ein Endportal muss gebaut werden, um in das Ende zu gelangen und dort den Enderdrachen zu besiegen. Für ein Endportal werden Endportalsteine und Enderaugen benötigt.

(VOL.AT)

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