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1.500 Brunnen verseucht

Das Bundesheer konzentrierte seine Bemühungen am Freitag auch auf Trinkwasser-Versorgung der Bevölkerung in den Katastrophengebieten. Allein in NÖ sind 1.500 Brunnen verseucht.

Allein in Niederösterreich sind bis zu 1.500 Brunnen verseucht. Viele der Anlagen sind durch Heizöl oder chemische Rückstände verunreinigt.

In der Gemeinde Gmünd haben 14 Soldaten der ABC-Abwehrschule zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen errichtet. Pro Tag werden dort 80.000 Liter Wasser für das Krankenhaus hergestellt. In Spitz wurden ebenfalls zwei derartige Anlagen aufgebaut. Auch in Krumau wird an der Wiederherstellung der Wasseraufbereitung gearbeitet. In Haid bei Mauthausen in Oberösterreich ist seit Freitagmittag eine Anlage installiert.

Seit Tagen versorgen Soldaten des Bundesheeres in Niederösterreich eingeschlossene Hochwasseropfer mit warmer Verpflegung. Etwa 1.500 Portionen pro Tag werden bei der Aktion „Essen auf Ruder“ in den Betriebsversorgungsstellen Allentsteig, Horn, Amstetten, Melk und St. Pölten gekocht und mit Booten an die Hochwasseropfer ausgeliefert. Außerdem wurden 600 Schlafsäcke und 800 Pullover an das Notlager des Roten Kreuzes in Kirchberg/Wagram übergeben.

Seit Beginn des Assistenzeinsatzes wurden in Niederösterreich durch das Bundesheer rund 8.000 Menschen evakuiert, eine hochschwangere Frau konnte durch den mutigen Einsatz eines jungen Soldaten rechtzeitig ins Krankenhaus gebracht werden. Schwerpunkte werden auch die Aufräumarbeiten und Brückenbaustellen der Pioniere sein.

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