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„Bildung in Bregenz“

Michael Rauth
Michael Rauth
Schulstandort als gemeinsamer Lebensraum der 6 – 14 Jährigen.

Der anstehende große Investitionsbedarf in Bregenzer Schulen – vordringlich im Vorkloster – sowie die permanente Diskussion über das Bildungssystem und seine zukünftige Ausrichtung und Entwicklung, veranlassten die Politik und die Verwaltung gemeinsam mit Experten und den Schuldirektoren Überlegungen zu einem Bildungsnetzwerk in Bregenz im Hinblick auf Umbaumaßnahmen/ Sanierungen unter Berücksichtigung pädagogischer Veränderungen und Inhalte anzustellen.

„Die Bildungslandschaft in Bregenz muss sich den neuen sozialen und demographischen Gegebenheiten anpassen und größtmögliche Chancengerechtigkeit für alle bieten. Dazu ist es notwendig eine bildungspolitische Leitlinie für Bregenz festzulegen, welche sich dann in den Umbaumaßnahmen widerspiegelt und für zukünftige Entwicklungen im Bildungssystem offen ist“, so der Bregenzer Bürgermeister Dipl.-Ing. Markus Linhart.

Dazu wurde das Projekt „Bildung in Bregenz“ unter der Prozessbegleitung von Hagen Management – Nadja Summesberger – mit finanzieller Unterstützung der Landesregierung initiiert. Bei dem Projekt waren in der Lenkungsgruppe alle politischen Fraktionen mit eingebunden, in der Projektgruppe alle Direktoren der Bregenzer Pflichtschulen. Somit konnte der Beschluss für dieses Projekt einstimmig im Stadtrat beschlossen werden.

„Bregenz macht einen Schritt, der eine Weichenstellung für die Zukunft in der Bildung ist. In dem wir drei Schulstandorte in Bregenz schaffen werden, an denen Schule zum gemeinsamen Lebensraum der 6 – 14 Jährigen wird, können wir den Bildungsbogen bzw. das Bildungsnetzwerk vom Kindergarten bis zum Ende der Mittelschule schaffen“, so Bildungsstadtrat Mag. Michael Rauth, der gemeinsam mit Bürgermeister Linhart dieses Projekt initiiert hat.

Für diese gemeinsamen Schulstandorte der 6 bis 14 Jährigen sollen ein pädagogisches Gesamtkonzept erarbeitet werden, das diesen Bildungsbogen vom Kindergarten bis zur Vorarlberger Mittelschule spannt. Damit soll sichergestellt werden, dass es sich nicht nur um eine Schulzusammenlegung handelt, bei der sich weiterhin zwei Schulen an einem Standort befinden. Vielmehr besteht das Ziel des gemeinsamen Schulstandortes der 6 bis 14 Jährigen in der Schaffung eines durchgängigen pädagogischen Konzeptes, damit die Vernetzung zwischen Kindergarten, Volksschule und Vorarlberger Mittelschule gestärkt wird. Dies soll die Attraktivität der Bildungsschiene Kindergarten, Volksschule und VMS steigern.

Es soll unter anderem auch der besonderen sozialen Situation im Sprengel Schendlingen/ Vorkloster und Rieden Rechnung tragen. Einer frühen Differenzierung innerhalb der VMS und Segregation soll mit dem neuen pädagogischen Konzept entgegengewirkt werden. Weiters soll es an jedem Standort die Wahlmöglichkeit der Ganztagsbetreuung mit verschränktem Unterricht bestehen.

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