Wird Benno Elbs Bischof in Graz?

Von Markus Sturn (VOL.AT)
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Diözesanadministrator Benno Elbs hat gut lachen: Gleich mehrere Diözesen wollen ihn als Bischof Diözesanadministrator Benno Elbs hat gut lachen: Gleich mehrere Diözesen wollen ihn als Bischof - © VOL.AT/ Klaus Hartinger
Feldkirch, Graz - Diözesanadministrator Benno Elbs soll Bischof von Graz werden.

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Das berichtete derstandard.at. Elbs galt bisher als Favorit für die Nachfolge von Elmar Fischer in der Diözese Feldkirch.

Seit November 2011 wartet die Vorarlberger Bevölkerung auf einen neuen Bischof. Der Standard will nun den Grund für die lange Wartezeit gefunden haben: Benno Elbs, der seit dem Rücktritt von Elmar Fischer die Amtsgeschäfte der Diözese Feldkirch leitet, soll dem Grazer Bischof Egon Kapellari nachfolgen. Damit würde der Diözese Feldkirch aber ihr heißester Anwärter auf das Amt abhanden kommen.

Elbs gibt sich ahnungslos

Elbs selbst hat von den Gerüchten angeblich aus der Zeitung erfahren. Deswegen wollte er die Spekulationen um seine Zukunft zunächst nicht kommentieren. Nur so viel: "Es hat mich niemand gefragt." Das innige Verhältnis, das ihm und Egon Kapellari nachgesagt wird, wollte er jedoch nicht so stehen lassen. Er kenne den Grazer Bischof so, wie er viele andere Bischöfe auch kenne.

Laut Veronika Fehle, Sprecherin der Diözese Feldkirch, handele es sich bei dem Standard-Bericht um nichts weiter als "Gerüchte und Spekulationen." Etwas Offizielles liege bislang nicht vor. Deswegen wisse sie auch nicht, ob Elbs tatsächlich im Dreiervorschlag für das Bischofsamt in Graz inkludiert sei. Dieser Vorschlag werde von der Nuntiatur in Wien ausgearbeitet und ginge dann direkt an den Vatikan, so Fehle. Die Kandidaten erfahren erst im Falle der Ernennung durch den Papst von ihrem Glück.

Wartezeit noch im Rahmen

Auf die lange Wartezeit der Vorarlberger Gläubigen angesprochen, meinten sowohl Elbs, als auch Fehle, dass sich diese noch im üblichen Rahmen bewege. Das gesamte Verfahren nehme im Schnitt zwischen neun und zwölf Monaten in Anspruch, Feldkirch wartet seit dem 15. November des Vorjahres auf einen neuen Bischof. Verständnis für die Ungeduld der Bevölkerung habe sie natürlich, so Fehle weiter. Die Diözese Feldkirch könne ihre Arbeit zwar weiterführen. Trotzdem sei es an der Zeit für einen neuen Oberhirten, um der Kirche auch offiziell wieder einen Kopf und eine Identifikationsfigur zu geben.   

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