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Vorarlbergs SPÖ probt den Zwergenaufstand

Dornbirn - Die SPÖ rund um Spitzenkandidat Michael Ritsch hat bei der kommenden Wahl nichts zu verlieren. Daher setzt sie statt auf Plakatwälder auf 20.000 Gartenzwerge mit dem Namen "Coolman", die landesweit verteilt werden sollen.
Michael Ritsch zur Aktion
Der Zwergenaufstand der SPÖ

Muskulös, mit Sonnenbrille, weißem Vollbart und roter Zipfelmütze – so präsentiert sich der sozialdemokratische “Coolman”. 20.000 Gartenzwerge mit Wahlkampfschilder sollen die nächsten Wochen in ganz Vorarlberg aufgestellt werden und so Aufmerksamkeit auf die SPÖ ziehen. Diese hat sie auch bitter nötig, steht doch mit den NEOS meist eine andere “Zwergenpartei” im Mittelpunkt der Diskussionen.

Von Zwergen und Riesen

Der Gartenzwerg ist darf dabei ruhig wörtlich genommen werden. Bei den Landtagswahlen treten neben der ÖVP acht “Zwergenparteien” an, erklärt Ritsch. Gegen diese Konkurrenz will sich der rote Zwerg mit seinem 7-Punkte-Programm durchsetzen. Dabei wird auch gegen die Bundes-SPÖ gewettert. So bremst der Wahlbus “nicht für Wiener Schmarrn”, wie der Aufdruck auf der Rückseite betont. Man selbst sei der starke Zwerg, der auch bei der Bundespartei nichts zu verlieren habe. Auf der anderen Seite vermutet Bundesgeschäftsführer Reinhold Einwallner hingegen einen wankenden Riesen.

Plakate als Mangelware

Die Zwerge werden die meist unbeliebten Dreiecksplakatständer ersetzen und sollen wieder Spaß in den Wahlkampf bringen. Auch 30 Großplakate sind vorgehen – bei 96 Gemeinden. Auf diesen ist statt den Spitzenkandidaten besagter Gartenzwerg oder das Schneewittchen zu sehen. Gefragt wird: “Wer ist der größte Zwerg in Vorarlberg?” Die Hauptlast liegt damit auf den Gartenzwergen. Dass diese in den Vorgärten und Kinderzimmer der Vorarlberger verschwinden, ist durchaus gewollt. Manche werden auch mit den roten Forderungen an die politische Konkurrenz verschenkt.

Wettbewerb im Internet

Von den 500.000 Euro Wahlkampfbudget fallen 140.000 Euro auf die Zwerge – und kämen damit nicht teurer als die Plakate der letzten Wahl. Auch Michael Ritschs Facebook-Auftritt steht ganz im Zeichen des Zwerges. Die nächsten Wochen laufe dort ein Wettbewerb um das beste Foto mit “Coolman”. Neben täglichen Preisen erhält der Gesamtsieger zwei VIP-Tickets fürs Donauinselfest inklusive zwei Übernachtungen in Wien. Ob dies reicht, um den geplanten vierten Landtagssitz zu erobern, bleibt abzuwarten.

(Red./APA)

Landtagswahl 2014 im Überblick

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