Vorarlberger war in Dortmund vor Ort: “Es ist eine kranke Welt”

Von Rebekka Madlener (VOL.AT)
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Am Dienstagabend hat es vor dem Mannschaftsbus von Borussia Dortmund mehrere Explosionen gegeben. Dabei wurde ein Spieler verletzt. Zu dem Spiel sind auch Fans aus Vorarlberg angereist. VOL.AT hat mit dem Vorarlberger Gerhard Klein gesprochen, der gestern in Dortmund vor Ort war.

Gerhard Klein ist Mitglied des Fanclubs “Ösi-Borussen 1909”, der zusammen mit anderen Vereinsmitgliedern die Spiele des BVB verfolgt. So ist der Familienvater auch zum gestrigen Spiel mit einem Freund angereist. Als der Anschlag auf den Mannschaftsbus stattfand, befand sich Klein gerade in der U-Bahn auf dem Weg zum Stadion.

“Es macht betroffen”

Facebook/Ösi-Borussen Links Gerhard Klein und rechts Marco Senges. Facebook/Ösi-Borussen ©

In der U-Bahn haben die zwei Vorarlberger von anderen Fans von dem Anschlag erfahren. Kurz vor acht waren die beiden dann am Stadion. “Da es bei internationalen Spielen keinen Alkohol im Stadion gibt, ist es Tradition, dass man sich vor Spielbeginn vor dem Stadion trifft. Das einzig Auffällige war, dass sehr viele auf ihre Handys konzentriert waren”, schildert Klein. “Sonst war eigentlich alles wie immer. Die Stimmung der Fans war ausgelassen und freundschaftlich”. Obwohl das Spiel abgesagt wurde, gingen die Vorarlberger später noch in das leere Stadion. “Natürlich macht man sich Sorgen um die Mannschaft und was das eigentlich für ein Wahnsinn ist.”

“Wir lassen uns nicht klein kriegen”

Für den Vorarlberger ist der Angriff auf den Mannschaftsbus unverständlich. “Es ist eine kranke Welt und es macht betroffen”. Dennoch hält den BVB-Fan diesen Vorfall nicht davon ab, auch in Zukunft die Spiele des Borussia Dortmund zu besuchen. Zum nächsten Spiel wird Klein mit seiner ganzen Familie anreisen. “Wir lassen uns das nicht nehmen. Wir geben nicht klein bei.”

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