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Vorarlberg: Schwerpunktkontrollen beim Dornbirner Bahnhof

64 Kontrollen durchgeführt
64 Kontrollen durchgeführt ©Stadt Dornbirn
Am vergangenen Freitag führten die ÖBB sowie die Stadt- und Bundespolizei beim Bahnhof Dornbirn eine Schwerpunktkontrolle durch.
Schwerpunktkontrollen am Dornbirner Bahnhof

Die Stadt Dornbirn koordiniert bereits seit Jahren ein Projekt der sozialen Einrichtungen, die ihre Klienten am Bahnhof laufend betreuen. Als begleitende ordnungspolitische Maßnahme wurde von der Stadt Dornbirn vor einigen Wochen eine neue Verordnung zum Alkoholkonsum und Verunreinigungen erlassen. Die Schwerpunktkontrolle sollte unter anderem sichtbar machen, dass diese Verordnung konsequent kontrolliert wird. 15 Exekutivkräfte sowie der Sicherheitsdienst der ÖBB und Kontrollorgane der ÖBB waren vor Ort.

Von der Polizei wurden zwischen 16:00 Uhr 18:00 Uhr 64 Personenkontrollen durchgeführt. Das Ergebnis: zwei Anzeigen sowie zwei Aufenthaltsermittlungen. Von den ÖBB wurden 14 Schwarzfahrer festgestellt. Mit einer Kundenfrequenz von täglich rund 30.000 sind der Bahnhof und der Busbahnhof sehr stark besucht. Problematisch war zuletzt eine Zunahme von Verunreinigungen und Lärmstörungen. Die ÖBB und die Stadt sind mehrmals täglich vor Ort, um Müll zu beseitigen. Mit der Anpassung und Ausweitung der Alkoholverordnung hat die Exekutive zudem bessere Möglichkeiten, bei Bedarf einzuschreiten. Die Schwerpunktkontrolle war der Auftakt für weitere Sicherheitsmaßnahmen beim Bahnhof.

Bilanz des gemeinsamen Sicherheitsschwerpunktes

Die Polizei führte im Rahmen der gemeinsamen Schwerpunktaktion 64 Kontrollen durch und erstattete zwei Anzeigen. Seitens der ÖBB wurden bei den Fahrscheinkontrollen 14 Personen ohne gültiges Ticket angetroffen und müssen eine Fahrgeldnachforderung bezahlen. Den ganzen Tag über wurden insgesamt 34 Personen ohne gültiges Ticket im Zug angetroffen. Insgesamt waren acht Beamte der Bundespolizei, vier Dornbirner Stadtpolizisten und 16 Mitarbeiter der ÖBB an der gemeinsamen Aktion beteiligt. Bei diesen Kontrollen waren die Teams der ÖBB-Security erstmals in Vorarlberg mit drei Bodycams ausgestattet. Die Geräte werden in einem vierwöchigen Testbetrieb im Einsatz sein. Die Vollausrollung ist für den Spätsommer dieses Jahres geplant. Pilotversuche haben gezeigt, dass Bodycams eine präventive und deeskalierende Wirkung haben. Weitere Schwerpunktaktionen sind geplant.

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