Vorarlberg: Ikea Lustenau will im Sommer 2019 eröffnen

Von Andreas Scalet / VN
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Nur in Vorarlberg ist Möbelriese Ikea in Österreich noch nicht vertreten (im Bild Ikea Klagenfurt).
Nur in Vorarlberg ist Möbelriese Ikea in Österreich noch nicht vertreten (im Bild Ikea Klagenfurt). - © MAPIO
Lustenau – Nicht nur die Gemeindevertretung hat ihren Segen für die weiteren Planungen des Ikea Möbelhauses in Lustenau gegeben, auch im Management des Möbelkonzerns wurde das Projekt befürwortet. Geht es nach Zeitplan, soll im Sommer 2019 eröffnet werden.

Während in Vorarlberg und Lustenau seit gut eineinhalb Jahren eine intensive Diskussion zum Für und Wider einer Ansiedlung des Möbelkonzerns Ikea geführt wird, hat sich das Management des Möbelhauses in Vösendorf mit Äußerungen bisher zurückgehalten. Das sei im Unternehmen Usus, man rede nicht über Dinge, die noch nicht spruchreif sind, begründeten Rodolphe de Campos, Geschäftsführer der Immobiliensparte von Ikea-Österreich, und Unternehmenssprecherin Barbara Riedl am Mittwoch bei einem Gespräch mit den VN ihre Zurückhaltung.

O.k. in den Konzerngremien

Und schließlich hängt die Realisierung eines Projekts nicht nur von der politischen Willensbildung am Wunschstandort ab, sondern muss auch von den Gremien des Möbelhauses befürwortet werden. Nach der Entscheidung der Lustenauer Gemeindevertretung hat sich auch das Management für die Weiterentwicklung des Lustenauer Projekts ausgesprochen. Für de Campos, der in den vergangenen Jahren zahlreiche Gespräche in Vorarlberg geführt hat, ist der Standort in Lustenau ideal für die Ansiedlung im Land. Man habe alle Für und Wider abgewogen. Er sei überzeugt, dass man auch im Verkehrsbereich zu Lösungen komme. Doch vorgreifen will er nicht, denn nun gibt es einen klaren Zeitplan.

Straffer Zeitplan

„Im Dezember wollen wir noch den Kaufvertrag unterzeichnen“, so De Campos, danach sollte die Rückwidmung des Grundstücks von 20.000 auf 10.000 Quadratmeter Verkaufsfläche beim Land erfolgen, was nach Meinung des Ikea-Managers, aber auch von Raumplanungsfachleuten kein Problem sein dürfte, will man doch weniger statt mehr Fläche. Danach geht es in die Details. Ein Expertenteam wird sich mit den verschiedenen Fragen – angefangen von der Verkehrssituation bis zur Planung des Gebäudes – auseinandersetzen. Die Pläne einreichen könnte man bis September 2017, der Baustart wäre, wenn es keine Verzögerungen gibt, im September 2018. Dann kann im Sommer 2019 eröffnet werden, so de Campos. Mit dem Bau des Möbelhauses verbunden ist die Anpassung der Verkehrsinfrastruktur vor Ort, z. B. ein größerer Kreisverkehr.

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