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Vorarlberg: Arbeitsplätze und Wertschöpfung durch Wintertourismus

Weite weiße Schneelandschaft, verschiedenste winterliche Aktivitäten und luxuriöse Übernachtungsmöglichkeiten: Vorarlberg ist eine attraktive Tourismusdestination mit hohem Potenzial. Es ist also keine Überraschung, dass der Wintertourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist.
Hoteliervereinigung sieht keinen Grund zum Jubeln
Schweres Jahr für Wintertourismus
Starkes Finale im Wintertourismus
Starker Nächtigungsrückgang in bisherigem Winter

Im Winter 2016/17 verzeichnete der heimische Tourismus mit 4.904.820 Nächtigungen ein Minus von 4,1 Prozent. Ganze 10.926 Personen waren 2016 im Beherbergungs- und Gaststättenwesen beschäftigt. Dieses Jahr zeigen sich die Touristiker zuversichtlich, die Erschließung neuer Märkte soll den Umsatz steigern.

Rund 15.000 Beschäftigte

Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser sagt auf Anfrage von VOL.AT, dass die ausgeglichene Aufteilung zwischen Winter- und Sommertourismus sehr erfreulich sei. 60 Prozent der Nächtigungen entfallen auf den Winter, 40 Prozent auf den Sommer. In Vorarlberg arbeiten derzeit 13.000 bis 15.000 Menschen im Tourismus. Diese Beschäftigten lassen sich laut Rüdisser nicht klar in Winter- und Sommersaison unterteilen, da die meisten Hotels ganzjährig geöffnet haben.

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VN ©VN

Arbeitsplätze und Wertschöpfung für die Region

Der Vorarlberger Landesstatthalter betonte besonders die Wichtigkeit des Wintertourismus für Vorarlberg. Aus dem Wintertourismus ergebe sich eine hohe Umwegrentabilität. Besonders wichtig sei der Fremdenverkehr als zusätzliche Einnahmequelle für Bergregionen, die nicht für die Industrie geeignet seien. Der Tourismus schaffe so wichtige Arbeitsplätze für und in der Region.

Viele Unternehmen profitieren vom Fremdenverkehr

Die Umwegrentabilität des Wintertourismus zeigt sich für Vorarlberg Tourismus Geschäftsführer Christian Schützinger bereits während der Saison. Lebensmittelhändler, Reinigungen und Wäschereien, sowie Tankstellen und Supermärkte profitieren indirekt vom Fremdenverkehr. Zudem kaufen sich Gäste auch Souvenirs, als Beispiel nennt Schützinger regionale Spezialitäten aus dem “Käsehaus”. Außerdem bestehe auch ein gewisser Wertschöpfungseffekt. Wenn ein Betrieb vor Saisonstart renoviert oder umbaut, kommt das der Bauwirtschaft und den handwerklichen Berufen zugute. Auch der Sporthandel kann vom Tourimus profitieren, so Schützinger.

Nina Bühler
Nina Bühler ©Nina Bühler

Erschließung neuer Märkte

Laut Vorarlberg Tourismus könnten neue Märkte sowohl geografisch als auch nach Bevölkerungsgruppen gewählt werden. Ein neuer Markt wären auch Menschen, die nicht (mehr) Schi fahren, diese könnte man wieder “reaktivieren”. Auch Länder außerhalb Europas könnten angesprochen werden, die USA käme eventuell in Frage. Es komme aber auch immer auf die wirtschaftliche Lage des Landes an, ob sich Vorarlberg als Urlaubsdestination anbietet.

Durch die günstig fallenden Feiertage und das frühen Osternferien bestehen laut Schützinger günstige Voraussetzungen für die heurige Wintersaison. Man könne dadurch mit deutlich mehr Zuversicht in die Saison starten.

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