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Tod in Therapiestation - Verhandlung vertagt

In dieser Therapiestation in Schnifis starb 2009 ein 14-Jähriger.
In dieser Therapiestation in Schnifis starb 2009 ein 14-Jähriger. ©VOL.AT
Feldkirch - Die für Montag vorgesehene Verhandlung zum Tod eines Teenagers an der psychotherapeutischen Gemeinschaft "OASE Senobio" wurde abberaumt. Dem Angeklagten war es nach Auskunft des Anwaltes aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, bei der Verhandlung zugegen zu sein. Gegenwärtig befindet er sich in einem Krankenhaus in ambulanter Behandlung. Die Verhandlung wurde auf Dienstag vertagt.
Heimleiter muss vor Gericht
Drogentod in Therapiestation

Am Landesgericht Feldkirch wurde für zwei Tage ein Fall anberaumt, der bereits 2009 für heftige Diskussionen sorgte. Es geht um den Tod eines 14-jährigen Buben, der in der psychotherapeutischen Gemeinschaft „OASE Senobio“ angeblich an einer Heroinintoxikation  gestorben ist.

Der problematische Teenager war laut Staatsanwaltschaft mangelhaft betreut worden. Und das, obwohl dem Leiter, einem heute 71-jährigen, ausgebildeten Psychotherapeuten, bekannt gewesen sei, dass der Junge sehr labil war. Er hatte bereits mit Selbstmord gedroht, war angeblich leicht beeinflussbar und suchtgefährdet. Dennoch habe der Leiter den Buben der Betreuung eines selbst drogenabhängigen Paares anvertraut. Es habe an Fachpersonal, Kontrollen und Konsequenzen gemangelt, so der Vorwurf.

Falsche Bestätigungen

Zudem habe der Angeklagte einem Delinquenten Strafen “erspart”, weil er ihm im Rahmen “Therapie statt Strafe” fälschlich bescheinigt habe, er sei nun “clean”.

Den ehemaligen Leiter der Therapiestation bezeichnen einige zwar auch als “engagiert”, warum in der Einrichtung dennoch offenbar einiges schief lief, muss der Beschuldigte dem Schöffensenat erklären. Der Vorwurf der Anklagebehörde lautet in Bezug des verstorbenen 14-jährigen Buben auf  “Vernachlässigen Unmündiger, jüngerer oder wehrloserer Personen”. Hinsichtlich der falschen “Drogenentzugserfolge” geht es um Begünstigung und Fälschung eines Beweismittels. Einige Zeugen wurden geladen.

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