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Stratos bleibt am Boden – Red Bull im Höhenflug

Red Bull Stratos - Medial ein voller Erfolg trotz missglücktem ersten Versuch. Red Bull Stratos - Medial ein voller Erfolg trotz missglücktem ersten Versuch. - © EPA
340 Millionen Aufrufe auf Youtube, Hauptthema auf Twitter und 120.000 neue Facebook-Fans für Felix Baumgartner – Für Red Bull war das vorerst missglückte Projekt Stratos durchaus ein Erfolg.

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Vor allem angesichts der Tatsache, dass beim nächsten Versuch den Sprung vom Rande des Weltalls zu realisieren, mit ähnlichem oder sogar noch höherem Interesse gerechnet werden darf. Eine perfekte Dramaturgie, wie selbst ein Experte bei der ORF-Übertragung eingestehen musste.

Hohe Kosten – hoher Gewinn

Das Medienimperium von Dietrich Mateschitz bekommt also eine Menge Aufmerksamkeit für die kolportierten 25 Millionen Euro, die das Projekt Stratos bisher gekostet haben soll. Es geistern aber auch weit höhere Zahlen über die tatsächlichen Kosten durch die Medienlandschaft. Gerüchte nennen bis zu 50 Millionen Euro an finanziellem Aufwand. Angesichts des Werbebudgets von Red Bull dürfte aber selbst eine solche Summe den Verantwortlichen keine Sorgenfalten auf die Stirn treiben.

Ist doch Prestigegewinn und Werbewert für das ganze Unternehmen kaum zu beziffern. Gute Voraussetzungen für RB-Chef Mateschitz, der dem Vernehmen nach einen globalen TV-Sender plant, wie das deutsche Medien-Portal meedia.de in seinem Artikel über den missglückten Stratos-Start schreibt.

Stratos ist medialer Erfolg

Die multimediale Strategie von Red Bull ging voll auf.  Servus-TV, der Red-Bull-Haussender, erreichte mit seiner sachlichen Berichterstattung starke Quoten. Bis zu 780.000 Besucher gleichzeitig auf der Online Seite, 604.000 abgerufene Videos, über 19 Prozent Marktanteil im Fernsehen gegen 19.30 Uhr. Das globale Marketingmagazin “Red Bulletin” brachte seit Monaten alles rund um Felix Baumgartner und Red Bull Stratos. Auf Youtube schlugen die Zugriffszahlen auf den Livestream sogar jene des Livestreams der Olympischen Spiele von London um Längen.

Der nächste Starttermin von Red Bull Stratos ist noch unklar. Wann auch immer der Sprung stattfinden wird, dann dürften die Abrufzahlen und TV-Quoten für Mateschitz und Red Bull wieder einen ähnlichen Höhenflug hinlegen, wie ihn der Protagonist des Projekts eigentlich für sich vorgesehen hatte. Während es Felix Baumgartner aber eigentlich um den geplanten freien Fall geht, ist Red Bull mit Sicherheit um einen noch höheren Aufstieg bemüht.

(VOL.AT/Martin Suppersberger)

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