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Startschuss für Autobahnanschluss in Klaus ist gefallen

Der Spatenstich für den Autobahnanschluss in Klaus. Der Spatenstich für den Autobahnanschluss in Klaus. - © VOL.AT/Simon Vonbank
von Simon Vonbank (VOL.AT) - Klaus – Am Mittwochvormittag wurde der Startschuss für die Bauarbeiten des Autobahnvollanschlusses gegeben. Damit soll eine Entlastung der Gemeinden KIaus, Koblach, Röthis und Weiler sichergestellt und die Anbindung der Betriebsgebiete optimiert werden.

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“Das Gebiet rund um den Halbanschluss Klaus hat sich in den letzten 20 Jahren enorm entwickelt. Es sind eine Vielzahl von Betrieben entstanden, mit entsprechender Belastung für die angrenzenden Gemeinden“, sagt Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser im Interview mit VOL.AT.

Autobahnanschluss bringt Entlastung

Der Vollanschluss soll eine Entlastung von rund 3.000 bis 3.500 Fahrzeugen pro Tag entlang der L190 mit sich bringen. “Mit dem Vollanschluss wird auch die Attraktivität des Betriebsgebiets in Klaus, Röthis und Sulz deutlich verbessert”, so Rüdisser. Damit werde einem langjährigen Wunsch der Region Rechnung getragen. Aber auch für den nichtmotorisierten Verkehr werde sich die Situation deutlich verbessern.

“Aus Sicherheitsgründen wird der derzeit nicht attraktive Gehsteig entlang der L 62 aufgelassen und durch einen beleuchteten Geh- und Radweg entlang des Klausbachs bis zum Bahnhof Klaus ersetzt”, erklärt Rüdisser.

Kosten von 4,6 Millionen Euro

Im Vorfeld wurde lange über diesen Ausbau diskutiert. Die Baukosten für die Errichtung einer Auffahrtsspur in Fahrtrichtung Feldkirch und einer Abfahrtsspur in Fahrtrichtung Bregenz sind mit 4,6 Millionen Euro veranschlagt, wovon das Land rund 2,1 Millionen Euro übernimmt. Alois Schedl, Vorstandsdirektor der Asfinag, ergänzt: “Für uns als Betreiber der Autobahn ist dieses Projekt sehr wichtig. Die Verkehrssicherheit wird durch diesen Anschluss erhöht und der Standort für die Wirtschaft verbessert.”

Weitere Projekte geplant

“Wir werden in den nächsten Jahren noch einige Diskussionen mit den Gemeinden und dem Land Vorarlberg über weitere Projekte führen”, so Schedl. Neben einer besseren Anbindung des Güterbahnhofs Wolfurt ist vor allem der Anschluss der Betriebsgebiete zwischen Dornbirn und Hohenems im Bereich Rheintal Mitte ein Thema. “Dieses Projekt ist derzeit intensiv in Bearbeitung, in Kooperation mit der Stadt Dornbirn, dem Land Vorarlberg und der Asfinag”, erklärt Rüdisser. Die Verkehrsfreigabe für das aktuelle Projekt ist für Sommer 2013 geplant.

Autobahnanschluss nimmt Form an

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(SVO)

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