Seestadt Bregenz: erste Details zum Parkplatzkonzept

Von Simon Vonbank
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Trotz aller Konzepte - mit einem Kaufkraftverlust der Geschäfte ist zu rechnen. Trotz aller Konzepte - mit einem Kaufkraftverlust der Geschäfte ist zu rechnen. - © VOL.AT/Simon Vonbank
Bregenz – Die Verkürzung der Kurzparkzonenzeit wird einer von mehreren Punkten sein, um einem möglichen Parkplatzproblem in Bregenz während den Bauarbeiten entgegenzuwirken. Gleichzeitig schließt die Stadt Bregenz eine mögliche Insolvenz angrenzender Firmen nicht aus.

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Nach Angaben von Gerhard Schwärzler, Stadtrat für Wirtschaft in Bregenz, werden derzeit diverse Vorschläge diskutiert. So soll es während der Bauzeit der Seestadt eine Mobilitätsmünze geben, die die Händler ihren Kunden geben können. Dadurch würden die Kosten für die Benutzung des Stadtbusses minimiert oder ganz wegfallen. Alternativ könne sie verwendet werden, um die Parkgebühr beispielsweise in den Parkgaragen zu bezahlen. Die Kurzparkzonenzeit soll von bisher eineinhalb Stunden auf 45 Minuten reduziert werden.

Auch der Vorschlag von einem VOL.AT-User Shuttlebusse einzuführen, ist eine Variante die aktuell diskutiert wird. So wäre durchaus denkbar, die Ressourcen des Parkplatz West zu nutzen und unter dem Motto „Park&Ride“ Shuttlebusse einzuführen. Eine Erhöhung der Kosten für die Parkplätze bzw. Parkgaragen kann sich Schwärzler nicht vorstellen.

Es werde einige Maßnahmen geben, die auch bauliche Auswirkungen haben. Hier sei vor allem noch die Finanzierung zu klären, sagt Schwärzler. Er rechnet frühestens mit Sommer bis das Konzept steht. Es werde dann eine Art Folder geben, wo die Bürger sich über die Änderungen informieren können.

Kaufkraftverlust durchaus realistisch

Während der Bauzeit werde es sicherlich zu Beeinträchtigungen bei den angrenzenden Firmen kommen, meint Schwärzler. Dies sei vor allem aber eine Frage, wie das jeweilige Unternehmen bisher aufgestellt ist. Ausschließen möchte er dabei nichts, auch nicht, dass es nach der Bauphase das ein oder andere Unternehmen nicht mehr geben wird. Gleichzeitig betont er auch die Chancen, die ein Unternehmen durch die Errichtung der Seestadt hat: „Der Standort wird durch den Bau enorm aufgewertet“, sagt Schwärzler.

Welche Firmen in die Seestadt kommen, steht hingegen noch nicht fest. Der Schwerpunkt liegt beim Handel. Denkbar sei durchaus etwas aus dem Bereich Elektronik, wie etwa Media Markt und ein größeres Modegeschäft, wie H&M. Der Rest soll eine qualitätsvolle durchmischte Struktur aufweisen.

Tiefgarage bekommt separate Ein- und Ausfahrt

„Bisher hat sich am bekannten Seestadt-Konzept nichts Nennenswertes verändert“, erklärt Schwärzler. Es gibt Abstimmungen zwischen der äußeren und der inneren Seestadt und auch der Zugang zu den Gleisen ist ein Thema. Die neue Tiefgarage mit über 1.000 Parkplätzen soll eine extra Einfahrt parallel zur Fahrbahnspur erhalten. Ebenso soll die Ausfahrt gestaltet werden.

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