Akt.:

Schweiz sieht keinen Handlungsbedarf im AKW Mühleberg

Empfehlungen aus Österreich ergäben laut ENSI keinen Handlungsbedarf. Empfehlungen aus Österreich ergäben laut ENSI keinen Handlungsbedarf. - © VOL.AT/Klaus Hartinger
Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI in der Schweiz hat die Studie geprüft, welche das österreichische Umweltministerium im Mai zur Anlagetechnik des Kernkraftwerks Mühleberg vorlegte. Es hat darin nach eigenen Angaben keine neuen Aspekte entdeckt.

Korrektur melden

In seiner Stellungnahme zuhanden des Schweizer Bundesamts für Energie schreibt das ENSI deshalb, die 17 in der Studie enthaltenen Empfehlungen aus Österreich ergäben aus seiner Sicht keinen Handlungsbedarf. Das teilte die Schweizer Aufsichtsbehörde für die nukleare Sicherheit mit.

Atomexperten treffen sich nicht

Bis Ende des Jahres will das ENSI auch noch zu neun weiteren Empfehlungen Stellung nehmen, welche in der 335-seitigen österreichischen Studie figurieren. Schon klar ist aber für das ENSI, dass es in diesem Herbst kein Treffen von österreichischen und schweizerischen Atomexperten zum Kernkraftwerk Mühleberg brauche. Schließlich habe es die Fragen der Österreicher im Detail beantwortet.

Ende Juli hatte das ENSI ein solches Treffen mit dem österreichischen Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) angekündigt.

Die Empfehlungen aus Österreich betreffen nach Angaben des ENSI im Wesentlichen die Themenbereiche Sicherheit vor Erdbeben, vor Hochwasser, die Notstandsysteme und die Störfallbehebung.

Es wird weiter gewartet und geprüft

Der Abteilungsleiter Nuklearkoordination im Wiener Umweltministerium, Andreas Molin, sagte auf Anfrage, er sei nicht überrascht, dass das ENSI keine Neuigkeiten in der österreichischen Studie gefunden habe. Sein Amt habe schon bei Einreichen der Studie gesagt, diese fasse ausschließlich bekannte Unterlagen zum AKW Mühleberg zusammen.

Molin hatte aber zum Zeitpunkt der Anfrage die Stellungnahme des ENSI zur österreichischen Studie noch nicht erhalten. Deshalb wollte er sich auch noch nicht inhaltlich dazu äußern: “Wir werden das jetzt prüfen”.

Mitte Juli hatte es in Wien geheißen, die österreichische Regierung schließe eine Klage gegen das AKW Mühleberg nicht aus. Darauf angesprochen sagte Molin, es wäre voreilig, jetzt schon solche Schlüsse zu ziehen. Schließlich habe das ENSI ja auch noch nicht zu allen Empfehlungen aus Österreich Stellung genommen. Wien behalte sich eine Klage aber als Option offen – allerdings als ultima ratio.

(APA)

Werbung


Kommentare 0

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

 
noch 1000 Zeichen
 
Verkehr in Vorarlberg

Mehr auf vol.at
Zahl der Ebola-Fälle auf mehr als 10.000 gestiegen
Die Zahl der Ebola-Fälle in Westafrika ist auf mehr als 10.000 gestiegen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation [...] mehr »
Stratosphärensprung: Felix Baumgartner gratulierte neuem Rekordhalter
Der neue Höhen-Rekord des 57-jährigen Alan Eustace hat auch dem Salzburger Stratosphären-Springer Felix Baumgartner [...] mehr »
Nach gescheitertem Juwelier-Raub in Wien: Ungar festgenommen
Ein Juwelier-Räuber, der im Vorjahr in einem Geschäft in der Wiener City zugeschlagen hatte, konnte nun in Ungarn [...] mehr »
Google-Manager brach Höhenrekord von Baumgartner
Ein Manager des US-Konzerns Google hat mit einem Fallschirmsprung aus der Stratosphäre den vor zwei Jahren [...] mehr »
Auto raste in Nordrhein-Westfalen in Taxi
Bei einem schweren Verkehrsunfall in Nordrhein-Westfalen sind zwei Menschen ums Leben gekommen und drei weitere verletzt [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung
Jetzt meistgelesen auf VOL.AT
Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmelden

Facebook-Benutzer?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Anmelden - oder ohne Registrierung diskutieren

Als VOL.AT User anmelden:




Passwort vergessen?

Unregistrierter User:

Bei unregistrierten Benutzern wird der Kommentar erst nach einer Prüfung freigeschaltet. Beleidigende, rassistische, ausfällige oder nicht themenbezogene Kommentare werden nicht veröffentlicht. Kommentare von eingeloggten Usern werden sofort veröffentlicht.

Neu registrieren



Bitte Javascript aktivieren!