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Rosafarbenes Glück in der Montagehalle

"Eine Biologie des Glücks" von Aljoscha ist die erste Winterausstellung im Kunstraum Dornbirn.
"Eine Biologie des Glücks" von Aljoscha ist die erste Winterausstellung im Kunstraum Dornbirn. ©Edith Rhomberg
Aljoscha bespielt den Kunstraum Dornbirn mit einer raumfüllenden Installation.
Kunstraum Dornbirn

Dornbirn. Im Kunstraum Dornbirn bedeutet die aktuelle Ausstellung eine Premiere in mehrfacher Hinsicht. Neu ist nicht nur die Installation, sondern auch, dass die Montagehalle nun ganzjährig geöffnet ist. „Für die Stadt Dornbirn war die Abwesenheit zeitgenössischer Kunst während der Wintermonate ein großes Manko“, ist Thomas Häusle, Leiter des Kunstraum Dornbirn, überzeugt. Für den Kunstraum selbst bedingte die saisonale Unterbrechung ein Brachliegen von Ressourcen.

Die Installation des Künstlers Aljoscha, 1974 geboren in Glukhov, Ukraine, ist die erste Winterausstellung im Kunstraum Dornbirn. Präsident Ekkehard Bechtold konnte am vergangenen Donnerstag eine überraschend große Anzahl von Gästen begrüßen, die sich die Eröffnung nicht entgehen lassen wollten. Die sich vom nassen Wetter und Kälte nicht abhalten ließen, bereuten das dem Vernehmen nach keinesfalls. „Es gab tolle Rückmeldungen über das in theatralisches Licht getauchte Werk in der Dunkelheit der Ausstellungshalle“, so Häusle tags darauf anlässlich des Künstlergesprächs.

Aljoscha, der seit 2004 in Düsseldorf lebt und arbeitet, entwarf die Installation extra für die Montagehalle und baute sie vor Ort auf. Den Titel „Eine Biologie des Glücks“ bezeichnet der Künstler als sehr gewagt. Die etwa 140 einzelnen Teile aus dünnem Acrylglas, die meisten rosa eingefärbt, sind keine Artefakte. Sie stellen viel mehr Biofakte, also Lebewesen dar. Durch seine Arbeit schafft der Künstler Visionen zukünftiger Lebensformen, basierend auf Forschungen der Synthetischen Biologie. Die Fragen drängen sich auf, nach welchem Programm sich derartige Organsimen entwickeln und wie sie wachsen. Gibt es einen rationalen Plan oder handelt es sich vielmehr um kontrolliertes Chaos? Der Betrachter wird schließlich für sich entscheiden, ob die raumfüllende Opulenz leicht schwebend und harmlos bleibt, oder ob sie am Ende doch bedrohlich werden könnte. Aljoschas Komposition, wie er sein Werk nennt, lässt jedenfalls viele Gedankenspiele zu. Er überlässt es dem Besucher, sein persönliches Glück zu definieren und zu suchen.

Aljoscha

Eine Biologie des Glücks

Kunstraum Dornbirn, Jahngasse 9

Ausstellung bis 11. März 2018

Täglich von 10 bis 18 Uhr

Geschlossen von 23. Dezember bis 14. Jänner

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