Roland Düringer über sein Polit-Projekt “G!lt”: “Es wird arschknapp!”

Von Pascal Pletsch
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Roland Düringer im Interview mit Chefreporter Pascal Pletsch.
Roland Düringer will bei der Nationalratswahl 2017 antreten. Dafür braucht er jetzt Unterstützungserklärungen. In unserem Talk spricht er über die Politik von heute und warum eine Stimme für “G!lt” keine vergeudete Stimme ist.

“Kein Mensch braucht ein Wahlprogramm, weil sich niemand daran hält”, sagt Roland Düringer. “Es geht nur um Machterhalt.” Mit seinem Kunstprojekt – wie er es selbst bezeichnet – will der bekannte Kabarettist nichtsdestotrotz in den Nationalrat einziehen. Er selbst werde nicht ins Parlament einziehen, hat aber für seine Liste schon zahlreiche “normale” Bürger dafür gecastet.

Nichtwähler ansprechen

Mit “G!lt” möchte Düringer vor allem auch die zahlreichen Nichtwähler (1,6 Millionen bei der NR-Wahl 2013, Anm. d. Red.) ansprechen und versichert: “Die Stimme, die man nicht abgibt, bekommt die stimmenstärkste Partei. ,G!lt’ ist eine Botschaft in der Wahlzelle: ,Die bekommt nicht ihr, sonder die bleibt bei mir’. Und darum geht es und ist der Grundansatz von G!ilt.” Denn es gehe nämlich immer nur um Gesichter: Kurz, Kern, Griss … und auch darum sei er nicht wählbar, weil er selbst auch nur ein Gesicht sei. “Wir wollen bei der nächsten Wahl eine Alternative für Menschen bieten, die sich von den Parteien und vom ständigen Stillstand nicht mehr vertreten fühlen”, sagt Roland Düringer, Obmann der Partie.

Düringer: “Es wird arschknapp”

Bis 18. August kann man eine Unterstützungserklärung unterschreiben. 500 Unterstützungserklärungen aus Niederösterreich liegen bereits bereit. Wien, Burgenland und Vorarlberg seien ebenfalls schon weit fortgeschritten. “Es wird arschknapp werden”, konstatiert Düringer. In Oberösterreich, Kärnten, Salzburg, Burgenland und der Steiermark sucht man noch nach Unterstützern. “Nur wer jetzt aufsteht und aufs Amt geht, kann auch am Wahltag seine Stimme gültig machen”, betont Düringer.

“So geht Politik heute”

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