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Raststation Hörbranz: Streit geht weiter

Plakat der Bürgerinitiative Hörbranz für die Volksabstimmung am 16. September
Plakat der Bürgerinitiative Hörbranz für die Volksabstimmung am 16. September ©Bürgerinitiative Hörbranz
Hörbranz - Laut der Bürgerinitiative Hörbranz bringt die geplante Raststation vor allem mehr Verkehr im Ort. Auf Anfrage von VOL.AT antworten sie auf die Argumente der Betreiber des ehrgeizigen Projekts. 
Betreiber setzen auf Information
Umfrage: Bürger mehrheitlich dafür
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Mit Irritation reagiert die Bürgerinitiative Hörbranz auf die Vorgehensweise von Bürgermeister Karl Hehle und seiner Partei, die “zum wiederholten Male die Kommunikation zum Prozessablauf um das Projekt ‘Raststätte Hörbranz’ dem Projektbetreiber” überlasse. Unverständlich sei auch, warum jetzt eine Informationskampagne nötig sei, wo doch laut Umfragen 71 Prozent der Hörbranzer eine solche Raststätte befürworten. Genau das hatten Joachim Nägele und Werner Schindele, ihres Zeichens Sprecher und Geschäftsführer der Raststation Hörbranz GmbH, letzten Donnerstag angekündigt. Am 16. September findet in Hörbranz eine Volksbefragung zu dem umstrittenen Projekt statt.

LKW-Abstellplätze das “kleinere Übel”

Das immer wieder vorgebrachte Argument der Befürworter, die Alternative zur geplanten Raststation seien weitere LKW-Abstellplätz, erschrecke in Hörbranz “maximal Uniformierte” und sei in Wahrheit “das kleinere Übel”. Tatsächlich gebe es insbesondere nachts zahlreiche Engpässe, allein zwischen Lindau und Memmingen fehlten rund 80 Abstellplätze. Die Raststation würde den Hörbranzern vor allem eines bringen: “viel, viel mehr Verkehr.”

“Amerikaweg ohne Autos” eine Illusion?

Die Arbeitsplätze, die durch dieses Projekt geschaffen würden, könnten “genauso gut auch ohne massive ökologische Eingriffe und exorbitanten zusätzlichen Bodenverbrauch” geschaffen werden, so die Bürgerinitiative. Auch den propagierten “Amerikaweg ohne Autos” halten die Raststättengegner für eine Illusion. Tatsächlich seien insbesondere Tanktouristen auf den Amerikaweg angewiesen, um die Vignettenpflicht zu umgehen. Und der neue Radweg, den die Betreiber in Aussicht gestellt haben, hätte “noch kein einziges Bewilligungsverfahren durchlaufen”.

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