Pröll fordert Kerosin- Steuer

Pröll fordert Kerosin-Steuer Politiker rufen Bürger zu Opfern auf. - ©Bilderbox
Umweltminister Josef Pröll (ÖVP) will die Zahl der Fernreisen reduzieren. Er fordert deshalb die Einführung einer EU- weiten Kerosin- Steuer. Reaktionen

Die Diskussion um effizienten Klimaschutz in Österreich und der EU ist seit Montag um eine Facette reicher: Umweltminister Josef Pröll (V) hat in Zeitungsinterviews seine Forderung nach einer Einbindung des Flugverkehrs über eine EU- weite Kerosinsteuer erneuert und damit eine Debatte über die Umweltschädlichkeit von Fernreisen losgetreten. Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (S) unterstützte den Vorschlag, Skepis äußerten hingegen die Tourismusbranche und Fluggesellschaften sowie Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (V), der eine Kerosinsteuer nur für schwer umsetzbar hält.

Geht es nach Pröll, sollen die Österreicher der Umwelt zuliebe auf Fernreisen mit dem Flugzeug verzichten und stattdessen einen klimafreundlicheren Urlaub in der Heimat antreten. Mit dieser Ansicht klinkte sich auch Österreich in die Diskussion an, die in Deutschland bereits seit Tagen läuft. In der Tageszeitung “Österreich“ (Montag- Ausgabe) forderte er deshalb eine EU- weite Kerosin- Steuer. Auch den Vorstoß, den Flugverkehr in den Emissionshandel einzubeziehen, unterstütze er. Fernflüge würden damit empfindlich teurer, erheblich eingeschränkt und weniger attraktiv. „Ich will wachrütteln mit dieser Ansage“, so Pröll im Ö1- Morgenjournal des ORF. Jeder Einzelne trage mit seinem Reise- und Konsumverhalten zum Klima der Zukunft bei.

Unverständnis in Tourismusbranche

Die Tourismusbranche hat auf die Forderungen des Umweltministers am Montag mit Unverständnis und Befremden reagiert: Pröll schade mit seiner „nicht fachkundigen“ Aussage nicht nur der internationalen Reiseindustrie, sondern auch der österreichischen Tourismusindustrie, die auch von internationalen Gästen lebe, kritisierte die Präsidentin des Österreichischen Reisebüroverbands (ÖRV), Annemarie Richard. Es gehe auch nicht nur um den Urlaubstourismus, sondern auch um Geschäftsreisen und damit um die gesamte Luftfahrtindustrie.

Der Appell von Pröll gehe ins Leere, da 90 Prozent aller Urlaubsreisen der Österreich innerhalb Europas und davon der Großteil mit dem Auto - etwa nach Italien oder Kroatien - unternommen werden, meinte Verkehrsbüro- Sprecherin Christa Lausenhammer. Die Einführung einer Kerosinsteuer, wie von Pröll gefordert, wäre eine „rein kosmetische Maßnahme“, da nur 0,5 Prozent des weltweiten CO2- Ausstoßes auf die europäische Luftfahrt entfielen.

Auch die Austrian Airlines verwehrten sich gegen den Vorschlag: Mit einer einzelnen Steuer würden die Klimaschutz- Probleme nicht gelöst, das zeige auch das Beispiel Auto, meinte AUA- Sprecher Johann Jurceka zur APA. Viel mehr Potenzial für den Klimaschutz biete die geplante einheitliche Luftraumkontrolle („Single European Sky“). Die Aufforderung Prölls, auf Fernreisen zu verzichten, treffe den österreichischen Incoming- Tourismus massiv. Allein die AUA bringe jährlich 3 Millionen internationale Gäste nach Österreich, die 7 Millionen Nächtigungen generieren.

Regierungschef Gusenbauer hingegen unterstützte Pröll bei dessen Positionierung: Die Kerosinsteuer sei eine „sinnvolle Forderung“, meinte der Kanzler Montag Mittag in einer Pressekonferenz nach dem SPÖ- Präsidium. Es sei nicht einzusehen, wenn eine Umweltbelastung nicht besteuert werde, während etwa Benzin oder Diesel sehr wohl einer steuerlichen Belastung unterlägen. Eher skeptisch zeigte sich der SPÖ- Chef, was Prölls Anliegen angeht, dass die Österreicher ihre Urlaube künftig lieber in der Heimat statt in fernen Ländern verbringen sollten. Aus österreichische Sicht sei dieser Wunsch einzusehen. Er hoffe nur, dass andere Länder sich nicht genau das selbe denken. Denn Österreichs Tourismus sei stark von Auslandsgästen abhängig.

Bartenstein meinte, er sei grundsätzlich für eine Kerosinsteuer, Prölls Vorschlag sei allerdings nur schwer umzusetzen. Er wäre nur dafür, wenn es ein wettbewerbsneutrales Modell gebe. Komme so eine Regelung auf globaler Ebene, dann sei sie zu befürworten, sonst sei dies aus Wettbewerbs- und Jobgründen abzulehnen. Prinzipiell sei der Ansatz gut, es sei nicht einzusehen, dass die Autofahrer belastet würden und die Luftfahrt nicht. Ein europäischer Alleingang würde den europäischen Fluglinien jedoch schaden, gab er zu Bedenken.

Harte Worte fand Luftfahrtunternehmer und Ex- Rennfahrer Niki Lauda, der Prölls Forderungen als „Schwachsinn“ bezeichnete. Auch FPÖ, BZÖ und Grüne kritisierten den Umweltminister in der Frage.


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Es gibt 42 Beiträge zu diesem Thema
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Kommentar von:pollux3307.03.2007 12:46 Uhr
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grrr
Diese Steuer wäre schon längst fällig !!!!
Kommentar von:user4707.03.2007 10:44 Uhr
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@ goldhähnchen
richtig, da die landeklappen voll ausgefahren sind. war wohl gerade kein experte da.
Kommentar von:Goldhähnchen05.03.2007 21:30 Uhr
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noch was..
Das Bild mit dem Jumbo ist eine Landung. Der Rauch ist kein Abgas sonderen der rauchende Abrieb der Räder am Boden.
Ich hätte eine startende Maschine gewählt für dieses Thema.
Kommentar von:Goldhähnchen05.03.2007 21:28 Uhr
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Wo sind wir denn?
Haben wir noch Rechte oder nur noch Pflichten?
Was ist mit Amerika-China-Indien die ihre Umwelt verpesten? Kennt die Umweltverschmutzung nationale Grenzen? Wenn China vom Fahrrad aufs Auto umsteigt, ja dann Leute, wird es bei uns sehr schnell dunkel.
Ich lasse mir nichts vorschreiben und werde meinen Urlaub wie immer auf den Kanaren verbringen. Für das arbeite ich auch das ganze Jahr.
Heute sind es die Glühbirnen, morgen das Flugzeug, dann das Auto was verboten wird.
Ich kann nur sagen: Ab in die Steinzeit mit Esel und Karren.
Kommentar von:jean205.03.2007 17:34 Uhr
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AlternativReisende und !! Andere !!
Ich habe grosses Verständnis für alle AlternativReisenden, die in einer AußerEuropäischen Region Land, Leute, Mentalität und Kultur kennen lernen möchten und daher z. B. nach Südamerika oder Asien reisen.
Was ich mir allerding schon seit unzähligen Jahren denke: ist es wirklich notwendig, dass Leute, die dort 14 Tage nie aus der Hotel(all inclusive)Anlage rausgehen, ihren Urlaub in solchen Ländern verbringen. Die wären in Italien oder Kroatien, ... genau so gut versorgt und würden nicht soviel Luft verstinken. Bekanntermassen braucht das Flugzeug pro Person und Km fast genau so viel Treibstoff wie ein PKW (d. h. ein PKW nach Süden, besetzt mit 4 Personen, ist viel umweltfreundlicher als das Flugzeug. Dazu kommt, daß das Flugzeug keinen Cat hat und daß die Abgase in der grossen Höhe viel langsamer abgebaut werden als am Boden.

Die meisten dieser vollkommen überflüssigen Reisenden kennen nicht mal unser Europa, das ja auch wunderschön sein kann -- speziell im Süden.
Kommentar von:inkognito4505.03.2007 16:35 Uhr
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Recht hat er der Pröll...
...durch solche Maßnahmen würde mehr Wertschöpfung im eigenen Land oder wenigstens im EU-Raum bleiben. Da hätten wir alle mehr davon. Umdenken und vor allem logischer denken würde ich hier einigen im forum empfehlen.
Kommentar von:cyco05.03.2007 16:07 Uhr
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Vorbildfunktion
Dann soll der gute Herr Minister Pröll mit gutem Beispiel voran gehen, und seine nächsten Reisen mit dem Zug antreten. Ist in der Politik ja nicht das erste Mal, dass Wasser gepredigt, aber Wein getrunken wird.

Eine spannende Diskussion - auch auf der neuen Vorarlberger Diskussionsplattform www.vnews.at.tc

Schau vorbei :)
Kommentar von:quanta05.03.2007 14:55 Uhr
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Ankündigen
Der ÖVP Minister Pröll möge entweder seinen Worten Taten folgen lassen oder schweigen.
Mit populistischen Ankündigen allein beschädigt er nur sich selbst und brüskiert alle, denen Umweltschutz am Herzen liegt.
Kommentar von:eine_meinung05.03.2007 14:50 Uhr
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blackburn, berufe dich nicht auf amtliche Zahlen,
den so eine türkerei muss mal erst einer glaubhaft nachweisen. Zum Beispiel: 1 liter Benzin (etwas weniger wie 1 kg produziert 2,333 kg CO2.... fas ist die wunderbare Gewichtsvermehrung, der nicht einmal Einstein hätte folgen können.
Hoffentlich wird die Erde nicht so schwer, dass sie aus der Bahn taumeln wird....
Wo sind die Bäume, was wird bei der Photosynthese erzeugt ? Arbeiten die nicht mehr ? Wieviel wird bei der Photosynthese wieder an O zurückgeführt???
Über das redet niemand von all den Angstmachern, incl. Grüne
Kommentar von:heinzP05.03.2007 14:45 Uhr
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Schon lange fällige Aktion
Auch wenn man der Aktion eien gewissen Populismus nicht absprechen kann so ist dies schon seit langem notwendig. Es kann nicht sein das ein Flug Wien - London 29,- kostet. Da stimmt doch irgendetwas nicht. Und das Problem sind doch diese Billiglinen auf den Kurzstrecken. Niemand will doch jemanden zumuten nach Südamerika zu schwimmen. Aber mit dem Zug von Wien nach Paris sollte doch kein Problem sein. Solange der Zug aber das fünfache kostet wird das ein Wunschtraum bleiben.
Kommentar von:blackburn05.03.2007 13:24 Uhr
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Einige typische Beispiele zeigen die Größenordnung der CO2-Entstehung.
das sind amtliche Zahlen. Damit kann jeder selber ausrechnen wo er in etwa liegt.

PS: Herr Pröll ist von der ÖVP ("Schwarze"), daher sehr erheiternd die Kommentare über die Grünen, als ob die etwas dafür können *rofl*
Kohlendioxidemissionen beim Auto:
1 l Benzin produziert 2,333 kg CO2. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 7 l/100 km und 10.000 km Fahrleistung sind das 1,6 t CO2 pro Jahr.
Kohlendioxidemissionen beim Flugzeug:
Kurzstreckenflug: 8 l Kerosin/100 km/Person; Langstreckenflug: 4 l Kerosin/100 km/Person. Bei durchschnittlich 20.000 km Kurzstrecken- und 43.000 km Langstreckenflügen werden demnach 3.320 l Kerosin verbraucht. Pro Liter Kerosin werden 2,575 kg CO2 freigesetzt. Dies entspricht einer Gesamtmenge an Kohlendioxidemissionen von 8,4 t CO2.
Kohlendioxidemissionen bei der Bahn:
100 km verursachen 6 kg CO2/Person, bei 10.000 km sind das 0,600 t CO2.
Stromerzeugung im BRD-Mix:
Bei einem Durchschnittsverbrauch von 3.000 kWh/Haushalt beträgt die Kohlendioxidemission 1,86 t CO2/Jahr.
Kohlendioxidemissionen bei der Heizung:
Bei einem Durchschnittsverbrauch von 3.000 m3/a Erdgas entstehen 5,33 t CO2,
bei 3.000 l/a Heizöl entstehen 7,87 t CO2.
Kohlendioxidemissionen bei der Herstellung von Nahrungs- und Konsumgütern:
Die durchschnittliche CO2-Emission beträgt ca. 5 t/Person und Jahr.
Kommentar von:b_UT05.03.2007 11:38 Uhr
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lobbying
Pröll will mehr Biosprit und weniger Fernreisen? Als Infrastruktur und Verkehrsminister sowie Landwirtschaftsminister würd ich das auch wollen - mehr Arbeit für die Bauern, mehr Urlauber im Inland.

Ich halte wenig davon über Steuern die Sache zu regeln, da es dann wieder nur die "unteren" Schichten trifft, und die Preiskämpfe bei den Fluglienien genauso weitergehen. 4 fast leere Flieger um 07:00 von Wien nach Zürich ist absoluter Schwachsinn - da hilft eine Steuer auch nicht viel.
Kommentar von:xynthia2305.03.2007 11:34 Uhr
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SAUEREI!
Unsere Politiker schauen ja so gut auf das gemeine Volk! Jetzt will uns noch ein Vollkoffer a la "Pröll" noch vorschreiben mit welchem Verkehrsmittel wir in unseren wohlverdienten Urlaub reisen. Im Gegensatz zu den Politikern gibt es ja auch noch Menschen die arbeiten müssen. Das ist wohl der absolute Gipfel! Wie lange lassen wir uns noch solche Sachen gefallen? Der Pröll soll ja nie mehr ein Flugzeug benützen.
Kommentar von:gscheidlinger05.03.2007 11:13 Uhr
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burn baby burn
Beim Jetten verbrennen PRO PASSAGIER ca. 5L Kerosin auf 100 km bei Langstrecken, bei Kurzstrecken noch mehr, weil beim Aufsteigen am meisten verbrennt.
Beim neuen Riesen-Airbus behaupten Sie, nur 4,5 Liter pro Passagier zu erreichen, wie schön für die Athmosphäre !

....das kann ja auf die Dauer nicht wirkungslos bleiben.
Kommentar von:vera7305.03.2007 11:13 Uhr
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die allermeisten reaktionen hier
sind genau, wie ich sie erwartet habe. jeder zeigt nur mit dem finger auf die anderen, wenn nur die anderen tun, dann tu ich auch. und so denken offenbar alle und drum tut sich genau gar nichts.

ihr kommt mir vor wie ein kindergarten.

keiner verbietet euch das urlaubfahren. aber wenn die preise wie früher sind, ist das schon ganz ok. dann wird nämlich endlich kostenwahrheit hergestellt. die billigstflüge gehören tatsächlich verboten, die gehen nur, weil flugkerosin gänzlich steuerbefreit ist.

also soll auch jeder weiterhin seien luxus haben, nur soll er halt entsprechend blechen dafür.
Kommentar von:schnuddelwutz05.03.2007 10:10 Uhr
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Politiker rufen Bürger zu Opfern auf....?
...so ein schwachsinnssatz kann nur von einem abgehobenen politiker ausgehen...der vom flugzeug aus auf das volk runterspuckt...
Kommentar von:vami705.03.2007 10:01 Uhr
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Wer´s glaubt.....
Wozu brauchen wir eigentlich unsere Politiker noch, bei dem ganzen Müll, denn sie jeden Tag von sich geben, wäre es besser sie würden gar nicht´s mehr sagen bzw. schreiben !

Ausserdem ist das ganze Klimatheater nur ein Vorwand, um Geld in die marode Stadtskasse zu bringen, und betreffen wird es natürlich wieder das arbeitende Volk aus Österreich.

Um es auf den Punkt zu bringen, unsere Politik ist eine Schande für den Stadt Österreich !!!
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ja, ja, schon recht ...
.... und die herren und damen politikerInnen treten in zukunft ihre dienstreisen per bahn, per fahrrad oder zu fuss an. Wehe, wenn ich einen von euch nochmal im TV aus dem flugzeug steigen sehe ......
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ja, ja, schon recht ....
.... und die herren und damen politikerInnen treten ihre dienstreisen ab sofort per bahn, mit dem fahrrad oder zu fuß an, wehe, ich sehe einen von Euch nochmal im TV aus einem Flugzeig steigen !!!
Kommentar von:dachte05.03.2007 09:21 Uhr
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Versteht ihr die Zeichen der Zeit nicht!
Der Großteil der Bevölkerung pocht auf seine Rechte - wo bleiben die Pflichten?

Es ändert sich nur etwas, wenn jeder bei sich selbst anfängt. Die Besteuerung des Kerosins ist schon längst überfällig.

Braucht es Wein aus Australien, Kalifornien oder Äpfel von Cape Town?

Pocht weiter auf eure Rechte und nehmt euch selbst in die Pflicht wenn Überschwemmungen und andere (von uns selbst herbeigeführte) Umweltkatastrophen das Leben zur Qual machen.
Kommentar von:schweizerkas05.03.2007 09:10 Uhr
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Das Auto - heilige Kuh!
Wenn ich von mit dem vollbesetzten Jet von Zürich nach Hamburg fliege, bin ich statistisch gesehen, am Verbrauch von 2,5 Litern Kerosin pro hundert Kilometern beteiligt, also ca 25 Liter für die gesamte Strecke. Für die Fahrt mit einem Mittelklassewagen fallen da schon 100 Liter Treibstoff an. Wer erklärt mir jetzt, warum Auto fahren umweltfreundlicher ist als fliegen?
Kommentar von:adi3905.03.2007 09:07 Uhr
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was soll das?
drehen die in wien nun komplett durch? Ich verbringe meinen urlaub wo wann und wie ich will - das hat mir so ein scheisser nicht vorzuschreiben! Und jetzt gerade erst zum trotz!
Kommentar von:grabus05.03.2007 09:04 Uhr
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Lieber Herr Umweltminister
Warscheinlich wird unser Heimatplanet zerstört, weil man Euch Politikern kein Wort mehr glauben kann!

Jeder vernünftige Mitmensch geht davon aus, dass die lieben Herrn Politiker wieder mal nur abkassiern möchten.

Am besten geht das mit der Angst. Diese ist ja immer glaubwürdig.

Wenn alles teurer wird, erhöht sich doch automatisch die Steuer. Also dann sind wir ja wieder da wo es Euch komische Bügern schmeckt.

Macht ja nichts, wenn der einfache Büger nicht mehr am Urlaubs-Ort zu treffen ist. Eurer Meinung gehört er ohnehin nicht dort hin.

Man will ja unter sich sein und der einfache soll uns ja nicht auf die Finger schauen können. Gelle so ist es doch!
Kommentar von:phneutral05.03.2007 09:03 Uhr
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fly away....
es kann nicht angehen, das mir ein politker verbietet in den urlaub zu fliegen.
wie schon mein vorschreiber: verlogenes dreckspack.

überhaupt geht mir das thema klimawandel sowas von auf dens ack. als ob es vor 30 tagen angefangen hat, und jetzt hebt das thema jeder in die CHARTS ????.
zum kotzen ist das mit diesen leuten.
Kommentar von:schweizerkas05.03.2007 08:58 Uhr
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Lauter Vorbilder!
Wie wenig glaubwürdig Politiker noch sind! Sie fordern von den Menschen, auf Flugreisen zu verzichten und fliegen selbst uneingeschränkt mit Bonusmeilen um die Welt. Sie fordern von den Menschen, das Auto sparsam einzusetzen und fahren doch selbst mit schweren, benzinfressenden Luxusschlitten. Sie fordern uns auf, Strom zu sparen und verbrauchen doch selbst am meisten (Bsp. Al Gore, 23000 kWh/Jahr). Sie schaffen Antirauchergesetze und paffen selbst rücksichtslos in der Cafeteria des Landhauses. Noch mehr Beispiele, verlogenes Pack?
Kommentar von:Musica1305.03.2007 08:56 Uhr
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Kleiner Mann muss büßen
...für die Umweltsünden der Großen! Ob sich diese Idee gut verkaufen lässt?
Erst werden Billigflüge angeboten, dann darf man auf einmal nicht mehr fliegen. Sollen wir auf dem Esel in den Urlaub reiten?
Kommentar von:GAMA05.03.2007 08:42 Uhr
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hin- und hergerissen
es ist nicht einfach. auch ich habe mir gedanken darüber gemacht, da ich gerade an meiner urlaubsplanung bin. soll ich mit meiner familie fliegen oder mit dem auto hunderte kilometer fahren, in den staus stehen um danach abgezockt zu werden? ich ziehe das erstere vor weil ich glaube, dass zuerst die industrie ein zeichen setzen muss. kein kioto-vertrag wurde umgesetzt, keine abgasvorschriften in vielen ländern, autoreifen werden bei jeder demo täglich zu hunderten verbrannt. abholzungen durch verbrennung, und und und ...

erst dann könnte auch ich verzichten lernen ... zumindest teilweise ... einen beitrag leisten.
Kommentar von:putte05.03.2007 08:42 Uhr
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PRO
... Airport Memmingen!

... Airport Hohenems!

... Airport Friedrichshafen!

... usw, usw!

Ich hoffe, dass es noch viele Regionalflughäfen mehr geben wird!

Die Grünen und deren Anhänger sollen doch mit dem Fahrrad um die Erde kurven wenn sie Spass daran haben, aber Sie sollen nicht den Bürgern vorschreiben was sie mit Ihrem eigenen Geld machen oder nicht machen. Unsere und auch die Politiker in den anderen Ländern sind nämlich die grössten Sozialschmarotzer und Ausnützer! Diese Sesselfurzer nämlich verpesten unsere Umwelt mit deren Sitzfleisch und den Gasen die Sie bei Ihren Sitzungen in die Umwelt "pupsen" !

Politiker sind nur lächerlich und nicht ganz bei Sinnen!
Kommentar von:Kriti05.03.2007 08:27 Uhr
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Endlich aufgewacht
Das ist der beste Vorschlag seit Jahren. Wieso muss jeder Matura-Rotzlöffel eine Maturareise per Flugzeug machen? Wieso muss jeder Schnösel an irgend einen Strand fliegen um sich seinen fetten Bauch in der Sonne zu braten? Wieso fliegen ganz Schlaue nach Amerika um dieses abscheuliche Land zu inspizieren, um womöglich in New York shopen zu gehen? Dieser Unfug muss aufhören. Bitte die Kerosinpreise drastisch erhöhen so dass es jeden abschreckt, in so eine CO2 Schleuder zu sitzen. Der Flugverkehr sollte auf Flughäfen stark eingeschränkt werden. Billigflieger sollen verboten werden. Der Ausbau des Flugplatzes Memmingen stoppen. Es ist traurig, wenn solche Umweltschädlinge nicht gehindert werden ihre Pläne zu verwirklichen.
Kommentar von:captn444405.03.2007 08:27 Uhr
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zum artikel dachte...
zum thema urlaub in marlorca billiger wie urlaub zu hause, liegt nicht das problem. sondern das problem ist hier bei uns das kann doch nicht sein. skifahren für heimische familien ist luxus. urlaub mit familie nach salzburg mit eigenem auto, 7 tage hotel ist zu teuer. alleine das besuchen einer gastwirtschaft bei uns zu hause ist luxus.
0,2 liter limonade 30,-ÖS
1 kl. bier 0,25 38,50 ÖS
1e tasse kaffee 34,40 ÖS
1/8 liter wein 41,50 ÖS

Urlaub in italien
Kaffe capo espresso usw.
20,60
1/8 l wein 20,60 ÖS
bier ist gleich aber wer drinkt in italien bier
bei limo bekomme ich noch 0,33 um den unseren preis. das italienische essen ist im vergleich in den selben klassen gastro um ein drittel billiger.das gleich gilt für spanien.
ägypten. sie buchen einen flug. suchen ihr hotel selber und gehen auswärts in gute echte ägyptlokale sie sparen nochmals 2/3 vom sowieso günstig preis.
mann sollte die politiker die uns was von günstig erzählen an der nase rund um österreich ziehen. sie würden hinterher wie sinowatz aussehen.
Kommentar von:pjj05.03.2007 08:25 Uhr
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Natur ist wichtiger ...
Es ist sehr gut das was gemacht wird. Jede "Minute" zählt. Viele wissen nicht einmal wieviel ein Start eines einzelenen Flugzeuges an Kerosin verbraucht (ca. 8000 L). Dann stellt euch mal vor wieviel Weltweit an Passagier- und Militär- Flugzeugen täglich fliegen. Vom Ausstoß liegen die wärte über das 1000 fache gegenüber einen PKW. Die Menschen sind wohl die Einzigen Lebewesen die nicht fähig sind eine Symbiose mit der Umwelt zu schafen. Dank des Egoismus. Vorbeugen ist besser als Nachbehandeln.
Denkt mal an den Eisbär der Kaum was zu essen hat und Seine Klimam umgebung ihn Kummer bereitet, wärend wir gemütlich zu essen haben und nicht mehr dankbar sind was wir schon an "luxus" geniessen.
Mehr Respekt vor der Natur.
Kommentar von:gromit05.03.2007 08:25 Uhr
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Ablenkungsmanöver
Typisch Politiker. Selbst fährt man die größten Autos aber die Kleinen sollen sparen. Da wir doch dem ganzen Volk Angst und Maßnahmen eingeredet. Wovor will man wieder einmal ablenken? Das ist doch alles nur ein Ablenkungsmanöver. Wenn schon sparen, dann muss bei den großen Industriebetrieben, den LKW's und schließlich den Politikern begonnen werden. Der Fisch beginnt bekannlich am Kopf zu stinken
Kommentar von:jamesbond05.03.2007 08:24 Uhr
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*kopfschüttel*
Das Flugzeug ist umgerechnet auf die Menge der transportierten Passagiere nach wie vor das umweltfreundlichste und treibstoffsparendste Transportmittel. Fakt!
Toller Vorschlag! Machen wir alle Urlaub vor der Haustür und fahren mit dem - ach so sauberen - Auto hin... Geniale Idee, kann ich dazu nur sagen *hmpf*
Kommentar von:diver05.03.2007 08:16 Uhr
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und was ist mit den Arbeitsplätzen?
Ob dieser Schuss nicht nach hinten los ginge?
Was würde mit den zigTausenden Arbeitsplätzen in der Flugbranche, Flughäfen und von den weltweiten Auswirkungen auf die Tourismusbranche gar nicht zu reden. Würden dann auch keine Russen mehr nach Österreich kommen oder würde in diesem Fall die ÖVP eine Ausnahme machen????
Kommentar von:graduus05.03.2007 08:10 Uhr
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ein schlechter Witz
So lange deutsche Politiker (und zwar GRÜNE, wohlgemerkt!!!)
Autos fahren, die 20 Liter auf 100Km saufen,
hat der Bürger auf einen Dreck zu verzichten!
Kommentar von:die_blaue05.03.2007 07:52 Uhr
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... da muss ich ...
... wohl eine verrückten- oder wahnsinnssteuer für politiker fordern! jeder politiker, welcher sein hirn nicht produktiv nutzen kann (da die masse der gehirnzellen in alkohol ertrunken sind) und nur nach der steuerkeule schreit, sollte eine zwangsabgabe aus seinen privatvermögen leisten müssen! dies könnte in form einer rückzahlung bis zu 99,9 % seiner bereits bezogenen gehälter sein! sollte dies nicht einbringbar sein, sollte das hab und gut der familie zu staatsgunsten gepfändet werden!
soviel zum thema "neue steuern" oder "wie kann die neue regierung das volk noch mehr nötigen"??

eine kleine gedankenanregung...

die_blaue
Kommentar von:dachte05.03.2007 07:42 Uhr
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Diese Forderung ist längst überfällig!
Es geht nicht um Beschneidung der Rechte, sondern darum dass wir die Zeichen der Umwelt ernst nehmen und bewußter leben.

Es ist nicht normal, dass ein Urlaub auf Mallorca incl. Flug und allem weniger kostet, als ein Urlaub "vor der Haustüre".
Kommentar von:Babe_0505.03.2007 07:39 Uhr
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Wo soll das noch hinführen....
...Also langsam frage ich mich schon, wo das ganze noch hinführen soll...diese Politiker nehmen sich doch wirklich alle Rechte heraus...Wenn es so weit kommt, dass wir Steuern bezahlen müssen, weil wir mal entspannen wollen und in den Urlaub wollen...dann weiss ich auch nicht mehr...Irgendwie hab ich das Gefühl die sch... Politiker kümmern sich immer vermehrt um DINGE die sie garnichts angehen und die WICHTIGEN Themen lässt man einfach aus.

Man sollte deren Gehalt verkürzen und dem Staat geben, dann hätten wir auch um einiges mehr Kohle...
Kommentar von:BradleyNowell05.03.2007 07:23 Uhr
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warum
soll der otoo normal verbraucher auf den eigenen urlaub verzichten? damit die industrie undgeachtet des klimas weiter schadstoffe in die luft pesten kann? lieber der einzelne auf den spaß verzichten dafür den großen firmen keine auflagen geben....das ist doch zu einfach liebe politiker. genau so scheinheilig wie die australier mit ihren energie spar lampen.
Kommentar von:putte05.03.2007 07:19 Uhr
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Rotzlöffel
... das ist das einzige was mir zu unseren Politikern einfällt - selbst leben wie die Maden im Speck und den Bürgern Ihr Recht auf Urlaub im Ausland ausreden wollen. Liebe Politiker bitte nie vergessen; der Fisch fängt am Kopf (Politiker) an zu stinken und nicht bei uns Kleinen - Arschlöcher!!!
Kommentar von:harry066005.03.2007 07:15 Uhr
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Warum nicht
habe damit überhaupt kein problem.
es gibt in in der heimat und den angrenzenden ländern sehr veile erholsamere orte, als sonstwo.
und das geld bleibt in österreich bzw in europa, was ich sehr befürworte.
und wenn schon jemand zu tutti futti länder reisen will, soll er blechen.
Kommentar von:Cetnik05.03.2007 07:07 Uhr
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OHHH MANN
Was soll das jeder soll und darf fahren wo er will! Das ist FRECHHEIT wenn man nicht ausreisen darf dann ist man ja eingesperrt!! Außerdem wenn man ausländer ist will man in die heimat fahren und so!
 

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