Neue Ökostromförderung: Illwerke/VKW hebt Strompreis an

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Vorarlberger Haushalt bezahlt durchschnittlich 25 Cent pro Monat mehr. Vorarlberger Haushalt bezahlt durchschnittlich 25 Cent pro Monat mehr. - © BilderBox, Symbolbild
Bregenz - Der Vorarlberger Energieversorger Illwerke/VKW hebt seinen Strompreis wegen der gesetzlichen Ökostromförderung an.

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Die Stromrechnung erhöhte sich mit Anfang Juli für einen durchschnittlichen Vorarlberger Haushalt mit einem Jahresverbrauch von rund 5.000 Kilowattstunden (kWh) im Vergleich zum Jahresanfang um rund 25 Cent pro Monat. Die Erhöhung falle moderat aus, weil die Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) ihren Energiepreis im März 2012 um 0,33 Cent, und zum 1. Juli weitere 0,30 Cent pro Kilowattstunde gesenkt habe, hieß es in einer Aussendung am Montag.

Neue Strompreise für Vorarlberg

Die neue Verordnung zur Finanzierung von Ökostrom ist am 1. Juli 2012 in Kraft getreten. Bisher bezahlten die Kunden ihren Beitrag zur Ökostromförderung über eine Zählpunktpauschale und über Mehrkosten, die im Energiepreis enthalten waren. Zukünftig werde der gesetzliche Beitrag extra auf der Stromrechnung ausgewiesen.

Die entsprechende Preisverordnung sei erst 36 Stunden vor ihrem Inkrafttreten veröffentlicht worden und sehe eine komplexe Verrechnungsstruktur vor. Die geänderten Strompreise seien daher für die Kunden in den kommenden Tagen im Internet unter www.vkw.at abzurufen, hieß es.

(APA)

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Ort: Weidachstraße 6, , Bregenz
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Webseite: http://www.vkw.at

Im Dezember 1901 nahmen die Elektrizitätswerke Jenny & Schindler die Stromlieferung an die Gemeinden Rieden-Vorkloster und Kennelbach auf. Das war die Geburtsstunde der VKW und der Beginn eines spannenden Werdeganges. Die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Vorarlberg ist sehr eng mit der Elektrizitätswirtschaft und der Geschichte der VKW verbunden Im Unternehmensleitbild sind die Prinzipien unseres Handelns festgelegt. Es spiegelt zugleich unser Nachhaltigkeitsverständnis wider. Beziehungen Wir pflegen unsere Kontakte Wertschätzung und Verlässlichkeit bilden die Grundlage unserer Beziehungen. Ob Kunde, Stakeholder, Geschäftspartner oder Mitarbeiter unser Ziel ist ein partnerschaftlicher Umgang, der auf Offenheit, Verbindlichkeit und Fairness beruht. Ökonomie Wir sichern unsere Unternehmen und stärken den Standort. Unser Ziel ist die nachhaltige Sicherung des Unternehmenserfolges. Damit erhalten und schaffen wir Werte. Hohe Versorgungssicherheit und attraktive Preise stärken darüber hinaus den Standort. Die Wünsche unserer Kunden stehen bei der Gestaltung unserer Produkte und Dienstleistungen im Vordergrund. Ökologie Wir schützen unsere Umwelt Wir sind uns unserer ökologischen Verantwortung als Energieunternehmen bewusst. Der schonende Umgang mit unserer Umwelt ist deshalb bei allen Aktivitäten von hoher Bedeutung. Durch konsequente Umsetzung und Förderung von Effizienzmaßnahmen wollen wir zur sparsamen Nutzung der knappen Ressource Energie beitragen. Soziales Wir leben Verantwortung Im Rahmen unserer sozialen Verantwortung unterstützen wir aktiv nachhaltige Initiativen in der Region. Wir schaffen ein Umfeld, das die persönliche und berufliche Entwicklung unserer Mitarbeiter fördert. Kultur Wir sind in der Region verwurzelt Wir sehen uns als Teil der Region, in der wir leben und arbeiten. Wir sind stolz auf ihre Identität und unterstützen deren Erhalt. Technik Wir bauen für Generationen Unsere Kraftwerke und Netze haben für Jahrzehnte Bestand. Damit dies möglich ist, stellen wir höchste Ansprüche an Qualität und Sicherheit und schaffen ein positives Umfeld für Innovationen.
Ort: Weidachstraße 6, 6900, Bregenz
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Die Vorarlberger Illwerke AG ist ein österreichisches Energieunternehmen mit Sitz in Bregenz. Mehrheitseigentümer ist mit einem Aktienanteil von 95,5 % das Land Vorarlberg. Die Illwerke unterhalten im Montafon zehn Wasserkraftwerke, mit denen Spitzenlast-Energie für den nationalen und internationalen Strommarkt erzeugt wird. Wasser der Silvretta und umliegender Gebiete wird in einem weit verzweigten System aus Stollen, Rohren, Kanälen und Stauseen zu mehreren Speicherkraftwerken geleitet. Der dort erzeugte Strom wird in das europäische Stromverbundsystem eingespeist und großteils an die Energie Baden-Württemberg AG verkauft. Die sichtbarsten Komponenten des Wasserkraftsystems bilden die vier großen Stauseen: Um 1930 begannen die Illwerke den Bau des Vermuntstausees, später folgten noch der Silvrettastausee auf der Bielerhöhe (Fertigstellung 1951), der Lünersee (1959) und der Kopssee (1969). Bisher wurden verschieden Kraftwerke sowie kleinere Zwischenwerke erstellt: Vermuntwerk (1926 Baubeginn, 1930 Inbetriebnahme) Obervermuntwerk (1938 Baubeginn, 1943 provisorische Inbetriebnahme) Die Energiereserven (Wasserkraft) Österreichs waren für das Dritte Reich von großer Bedeutung. Die Machthaber trieben den Ausbau der Kraftwerke ab 1938, nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland, auch in Vorarlberg voran. Die Großbaustellen in der Silvretta beanspruchten eine beträchtliche Zahl an Arbeitern, so dass deutsche und heimische Baufirmen zusätzlich Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter auf den Baustellen beschäftigten. Silvretta-Stausee (1938 Baubeginn, 1943 erster Teilstau) Rodundwerk I mit Zwischenstufe Latschau (1938 Baubeginn, 1943–1952 stufenweise Inbetriebnahme) Latschauwerk (1938 Baubeginn, 1950 Inbetriebnahme) Lünerseewerk (1954 Baubeginn, 1958 Inbetriebnahme) Kopswerk I mit Rifawerk (1961 Baubeginn, 1969 Inbetriebnahme) Rodundwerk II (1976 Inbetriebnahme) Walgauwerk (1980 Baubeginn, 1985 Inbetriebnahme) Kopswerk II (2004 Baubeginn, 2009 Inbetriebnahme)
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