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Hard vor HLA-Titelmatch daheim gegen Tirol auf der Hut

Hard will den zweiten Titel holen Hard will den zweiten Titel holen - © VOL.AT/Hartinger
Die spannende Saison der Handball-Liga Austria (HLA) geht am Freitag fast neun Monate nach dem Auftakt des Grunddurchgangs zu Ende.

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Im dritten Finalspiel der “best of three”-Serie hat HC Hard gegen HIT Tirol ab 18.30 Uhr  Heimvorteil, klare Favoriten sind die Vorarlberger aber nicht. Die Innsbrucker wittern die Chance auf ihren ersten Meistertitel der Clubgeschichte, für die Harder wäre es deren zweiter.

Tirol kein Außenseiter mehr

Die Tiroler “Wölfe” sind spätestens seit dem 23:21-Heimsieg im zweiten Match der Finalserie nicht mehr Außenseiter sondern ernster Titelanwärter. Schon im Semifinale gegen Grunddurchgang- und Play-off-Gewinner Krems hatten sie sich als “Riesentöter” betätigt. Unter Druck setzen sie sich deswegen aber nicht. “Wir werden das jetzt einfach genießen. Wir haben einen unglaublichen Spaß dabei”, sagte Stefan Watzl.

Tirols Aufbauspieler glaubt an eine erneut enge Partie. “Beide Mannschaften werden sich nichts schenken, es werden wieder Kleinigkeiten entscheiden.” Top-Torschütze Povilas Babarskas ist nach seiner Roten Karte wegen einer Tätlichkeit vom Verband nicht gesperrt worden, daher einsatzberechtigt. Auch Hards Michael Knauth kann trotz Disqualifikation nach einem Foul an Pius Steiger spielen.

Zweiter Meistertitel zum Greifen nah

Was Babarskas und Andrius Rackauskas bei den Gästen sind, ist der wurfgewaltige Marko Krmsancic bei den Hardern. Hard-Coach Markus Burger fordert aber ein Umdenken in der Abwehr, um nach 2003 erneut Meister zu werden. “Wir müssen uns konsequenter in der Verteidigung verhalten, die (Anm.: Tiroler) kommen zu so leichten Toren. Schlagwürfe über den Kopf ohne Block – da kann kein Tormann mehr etwas machen.”

Die Torhüter beider Teams hatten in der Finalserie erheblichen Anteil an den knappen Ergebnissen. Golub Doknic könnte für die “Roten Teufel” zum Meistergaranten werden, in Innsbruck vertrat Michael Kalischnig seinen verletzten Bruder Martin zuletzt hervorragend. Jedenfalls könnte wieder vor ausverkauftem Haus gespielt werden. Dann wären in der K.o.-Phase ab dem Semifinale rund 16.600 Fans in die Hallen gekommen.

Tirol-Sieg wäre kleine Sensation

Von bisher sechs Saison-Duellen gingen drei an Hard, zwei an Tirol, eines endete remis. Einen ihrer zwei Siege feierte Innsbruck auswärts, und zwar vor noch nicht so langer Zeit in der letzten Runde des Meister-Play-offs mit 31:28. Für die Tiroler würde der Meistertitel einem Husarenstück gleichen, waren sie doch sowohl in das Meister-Play-off als auch ins Halbfinale erst am letzten Spieltag jeweils als letztes Team eingezogen.

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