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Gerissene Schafe in Vorarlberg beschäftigen Wildbiologen

Wolf hält Lech in Atem.
Wolf hält Lech in Atem. ©AP
Einige gerissene Schafe auf dem Glattinggrat im Sonnenkopfgebiet (Bezirk Bludenz) geben dem Vorarlberger Wildbiologen Hubert Schatz derzeit Rätsel auf. Hund oder Wolf, beides sei nicht auszuschließen, sagte Schatz gegenüber den "Vorarlberger Nachrichten (VN)". Klarheit soll nun ein genetischer Abstrich aus den Bisswunden der Kadaver bringen. Dies wird jedoch einige Wochen dauern.
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Selbst gesehen habe er drei tote Schaflämmer mit Bisswunden, bestätigte Schatz der APA. Im Nachhinein seien noch um die 15 Tiere mit Verletzungen gefunden worden. Allerdings handle es sich dabei nur um einen Angriff, der in der Nacht auf den 21. Juli erfolgt sei, betonte der Wildbiologe. In den Medien entstünde derzeit der Eindruck, als würde ein unbekanntes Tier täglich mehrere Schafe reißen. “Das stimmt nicht”, so Schatz. Man könne vorerst auch nicht mit Sicherheit sagen, ob die später gefundenen Tiere wirklich Opfer eines Hundes oder Wolfes gewesen oder aus anderen Gründen verendet seien.

Keine eindeutigen Beweise für Wolf

Laut Schatz gibt es auf den ersten Blick keine eindeutigen Beweise für einen Wolf. Auch soll laut “VN” im April ein Husky in der Gegend entlaufen und mittlerweile verwildert sein. Schatz hat den von ihm untersuchten Kadavern deshalb Proben entnommen und an ein gentechnisches Labor weitergeleitet. In ein paar Wochen werde man Genaueres wissen.

Vergangenen Herbst hat ein Calanda-Wolf am Arlberg zwei Ziegen und ein Mutterschaf gerissen. Anschließend zog der einsame Jäger weiter ins Tiroler Lechtal, wo im Dezember 2014 weitere gerissene Kadaver und eine DNA-Analyse seine Anwesenheit bestätigten.

(APA)

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