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FPÖ-Kandidat und ATIB-Mitglied: Hasan Sükün auf Gratwanderung

Hasan Sükün ist ATIB-Mitglied - der die FPÖ wegen Minarettplänen meist kritisch gegenüber steht.
Hasan Sükün ist ATIB-Mitglied - der die FPÖ wegen Minarettplänen meist kritisch gegenüber steht. ©VOL.AT/Rauch, APA
Lustenau - Die Kandidatur von Hasan Sükün sorgt weiter für Aufsehen. Der Grund: Er ist seit 25 Jahren Mitglied der ATIB Lustenau. Bisher war HC Strache nicht gut auf den Türkischen Kulturverein zu sprechen.
"Bin waschechter Lustenauer"
Strache lobt Sükün-Kandidatur

Die FPÖ unter Heinz-Christian Strache und die Union der türkisch-islamischen Kulturvereine ATIB waren bisher nicht gut aufeinander zu sprechen. So hieß es vor wenigen Jahren noch, dass die ATIB das westliche demokratische System in Frage stelle und die gezielte Schaffung von Parallelgesellschaften fördere. Auch der Bau von Gebetsräumen durch und der Einfluss der Türkei auf den Verein war oft Anlass von Kritik durch die FPÖ.

HC Strache im Jahr 2010

ATIB-Mitglied seit 25 Jahren

Nun findet sich auch ein prominentes ATIB-Mitglied in den Reihen der Freiheitlichen. Der Lustenauer Gemeinderatswahlen-Kandidat Hasan Sükün ist seit 25 Jahren Mitglied des Kulturvereins. Bekannt ist dies auch außerhalb von Lustenau, wie die Tweets des Journalisten und Obmanns des Türkischen Studentenvereins in Österreich, Rusen Timur Aksak, zeigen:

“Nicht mehr aktuelle Sicht”

“Das ist nicht mehr die aktuelle Sicht der FPÖ”, gibt sich Hasan Sükün selbst überzeugt. Die Freiheitlichen seien gegen radikale Auslegungen des Islams, nicht gegen die ATIB. In Lustenau selbst komme man gut mit der FPÖ aus. Als Beweis führt er an, dass der Lustenauer Gebetsraum damals unter der Regierung eines FPÖ-Bürgermeisters genehmigt wurde. “Unsere Türen stehen offen”, betont er außerdem die Dialogbereitschaft der ATIB.

Minarette als Streitthema

Ein Streitthema dürfte aber auch heute noch zwischen FPÖ und ATIB bestehen. Die ATIB baut auch heute noch Gebetsräume und Moscheen, wie derzeit in Bludenz und Rankweil. Die Ablehnung gegenüber Minarette und daran erinnernde Baukörper ist der FPÖ geblieben.

 

 

 

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