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Festakt zum 800 Jahre-Jubiläum

Harald Sonderegger, Wilfried Berchtold,  Erbprinz Alois Philipp Maria von und zu Liechtenstein, Axel Hacke und Markus Wallner auf dem Festakt.
Harald Sonderegger, Wilfried Berchtold, Erbprinz Alois Philipp Maria von und zu Liechtenstein, Axel Hacke und Markus Wallner auf dem Festakt. ©Henning Heilmann
Auf dem Neujahrsempfang im Montforthaus wurde das 800jährige Jubiläum der Stadt Feldkirch mit zahlreichen Ehrengästen und dem Festredner Axel Hacke eingeläutet. Bürgermeister Wilfried Berchtold und Landeshauptmann Markus Wallner blickten auf die Geschichte und Zukunft der Stadt.
Festakt Feldkirch 800 und Neujahrsempfang

FELDKIRCH Durch das Programm des Festakts führte Moderatorin Diana Panzirsch. Musikalisch bildete die Ode an die Freude von Ludwig van Beethoven, vom Stadtorchester Feldkirch unter der Leitung von Murat Üstün gemeinsam mit dem Montfort Chor glanzvoll umgesetzt, den passenden Rahmen für das 800jährige Jubiläum der Stadt Feldkirch.

Landeshauptmann Markus Wallner spannte in seinen Glückwünschen einen Bogen von der Geschichte der Stadt zu den Herausforderungen der Zukunft. Unter herzhaftem Gelächter zitierte er Johann Nepomuk Ebner, der 1835 als Kreishauptmann Altenstadt als eine von „den trägsten und liederlichsten Hauswirten bewohnte Gemeinde“ bezeichnete. Im Gegenteil habe sich Feldkirch „rasch zu einem wirtschaftlichen und politischen Zentrum entwickelt“. Die lange Tradition des Humanismus und renommierter Bildungseinrichtungen, Vorläufer des Landtags hätten ein Zuhause in der Montfortstadt. Feldkirch sei heute ein modernes Bildungszentrum an einer zentralen Verkehrsachse, zu deren Herausforderungen eine zukunftsweisende Verkehrslösung zähle.

„Zukunft ergreifen“

Bürgermeister Wilfried Berchtold rief dazu auf, sich auf die Geschichte zu besinnen und zugleich die Zukunft voll Hoffnung zu ergreifen. In blühenden und schweren Zeiten habe Feldkirch seine unverwechselbare Identität gefunden. Heute sei Feldkirch eine Stadt mit „modernem Leben in alten Mauern“. Besonderer Dank ging an die Organisation des 800-Jahre-Jubiläums unter der Leitung von Projektleiterin Monika Wagner.

Bewegende Festrede

Mit einem bewegenden Vortrag zum Thema „Wo bleibt der Anstand?“ gab Festredner Axel Hacke Impulse, wie ein Miteinander auch in schwierigen Zeiten gelingen kann. In einer Zeit, in der selbst ein Mensch ohne Anstand US-Präsident werden könne, gelte es der Verrohung der Gesellschaft entgegenzuwirken und Anstand wiederzuentdecken. „Der Anstand verschwindet, wenn wir uns nicht um ihn kümmern“, schloss der Autor.

Zu den zahlreichen Ehrengästen zählten seine Durchlaucht Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, Diözesanbischof Benno Elbs und Generalvikar Rudolf Bischof, Landtagspräsident Harald Sonderegger, die Bundesräte Edgar Mayer und Christoph Längle, Nationalratsabgeordneter Karlheinz Kopf, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, Landesrat Erich Schwärzler, Landesrätin Katharina Wiesflecker und viele andere. Ebenso folgten die Bürgermeister zahlreicher umliegender Gemeinden, Bürgermeister Markus Linhart aus Bregenz, der Präsident des Vorarlberger Gemeindeverbands Harald Köhlmeier, Altbürgermeister und Ehrenbürger Dr. Heinz Bilz sowie der Bürgermeister der Partnerstadt Sigmaringen Thomas Schärer der Einladung zum Jubiläumsfestakt. HE 

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