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Musik zu pflegen - Aktueller denn je beim Musikverein Feldkirch-Nofels

Aufmarsch der Nofler JUMUs beim Bezirksmusikfest 2014 in Rankweil  - Beim Umzug ohne Marschbuch, weil alle Noten im Kopf  sind!
Aufmarsch der Nofler JUMUs beim Bezirksmusikfest 2014 in Rankweil - Beim Umzug ohne Marschbuch, weil alle Noten im Kopf sind! ©Helmut Köck
Feldkirch. (koe) Bereits um 1880 erklang in Nofels Blasmusik. Aber erst am 1. September 1892 kam es zur Gründungsversammlung mit 14 Mitgliedern. Eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass Nofels zu dieser Zeit erst 437 Einwohner hatte.
Impressionen der Nofler MuskantInnen

Musik pflegen
Im Gründungsprotokoll hieß es: “Wir haben das Bestreben, Musik zu pflegen, um dem eintönigen Landleben einen gewissen Reiz zu verleihen, um die in den gegenwärtig schlechten Zeiten gedrückten Gemüther empor zu heben und die in der Gemeinde jährlich sich ereignenden Festlichkeiten, durch Mitwirkung bei denselben zu heben und zu verschönern”. In der nun mehr als 120-jährigen Geschichte des MV Nofels hat es viele Höhen und Tiefen gegeben. Ursprünglich hieß der Verein Musikgesellschaft, kurz danach Bürgermusikverein und seit 1906 Musikverein Nofels. Harte Sitten herrschten auch in den Anfangsjahren, wer zu spät zu den Proben kam oder sogar fehlte, musste eine Geldstrafe bezahlen.

Große Erfolge
Die konsequente Arbeit der Kapellmeister Hans Mähr, Leo Summer, Josef Wehinger Franz Ladner, Stefan Rupprecht bis heute zu Peter Kuhn ermöglichte den Aufstieg von der Unterstufe über die Oberstufe bis zur Kunststufe. Ganz stolz sind die MusikantInnen über den aktuellsten Erfolg bei den Landeswertungsspielen am 17. Mai 2014 im Kulturhaus in Dornbirn. Von insgesamt 42 teilnehmenden Blasmusikkapellen wurde der MV Nofels Stufensieger C (Oberstufe „Konzertante Literatur“). Rundfunkaufnahmen, Einladungen ins Ausland, Durchführung des Landesmusikfestes 1976 und Bezirksmusikfestes 1992,  Kirchenkonzerte, Frühjahrskonzert,  Kilbi-Unterhaltung uva. brachten viel Abwechslung für die MusikantInnen und gepflegte Unterhaltung für die Bevölkerung.

Jugendarbeit
Großen Wert legt die Vereinsleitung auf die Ausbildung des Nachwuchses. Ziel ist es, das Interesse und die Freude am gemeinsamen Musizieren zu wecken. Durch die jährlichen Werbeaktionen in der Volksschule konnten so viele Kinder für die Blasmusik begeistert werden und daher gibt es eine eigene Jugendmusik (JUMU). Einige der Nofler MusikantInnen treten zusätzlich auch noch gerne in einer kleineren Formation mit dem Namen d’ Buramusig oder Nofler Buramusig auf. Die etwa 15-köpfige Gruppe unterhält bei verschiedenen Anlässen mit zünftiger und “lüpfiger” alpenländischer Tanz- und Unterhaltungsmusik. Die Vereinsleitung wird aus acht Personen gebildet. Ihnen zugeordnet sind die verschiedenen Funktionäre, die jeweils unter der Leitung einer Referentin einen Fachausschuss bilden. Obmann ist Günter Walch, seine beiden Stellvertreter sind Elmar Rederer und Norbert Schatzmann. Die musikalische Leitung hat seit 2005 Kapellmeister Peter Kuhn inne. Seit 2011 ist Julia Schatzmann die Jugendreferentin.

Zweifelsohne hat der Verein stets im Sinne der Gründer “Musik zu pflegen” gehandelt und im Laufe der Zeit – trotz widriger Umstände – die Musikalität bis zur höchsten Stufe ausgebaut.

VEREINSFACTS
122
Jahre gibt es den Verein
60 Proben werden jährlich absolviert
63 Mitglieder stark ist der MV
Seit 1963 präsentiert sich der Verein in der Alt-Feldkircher Patrizier-Tracht
19 Jugendliche spielen bei der JUMU
Ansprechperson: Obmann Günter Walch, E-Mail: buero@mvnofels.com
Website: www.mvnofels.com

Warum sind sie beim Musikverein ?

Günter Walch, 59
Für mich zählt die Kameradschaft. Durch meinen musizierenden Onkel bin ich zum MV gekommen und spiele seit 42 Jahren Posaune. Seit 2012 bekleide ich auch mit Freude das Amt des Obmannes.

Johanna Ammann, 20
Für mich zählt die Gemeinschaft und das gemeinsame Musizieren. Seit dem 12. Lebensjahr spiele ich Trompete und Flügelhorn. Ich schätze auch den geselligen Teil und mit Jung und Alt zusammen zu sein.

Kornelia Masal, 5
Ich bin durch meinen Mann zum MV gekommen. Mit 35 lernte ich Klarinette und bin nun seit 16 Jahren dabei. Neun Jahre betreute ich die JUMU als Jugendreferentin. Es ist schön, wenn die ganze Familie musiziert. 

 

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