„Wir stehen für ein gemeinsames Europa“

Von Gemeindereporter Gerty
Mit Informationsveranstaltungen werden die Menschen über die Arbeit der EU informiert.
Mit Informationsveranstaltungen werden die Menschen über die Arbeit der EU informiert. - © Verein/Gerty Lang
Vereine im Fokus: EuropaUnion Vorarlberg     Die EuropaUnion Vorarlberg und die Jungen Europäischen Föderalisten im Gespräch. Dornbirn.  „Unseren Verein gibt es nun 43 Jahre.

Er wurde damals  gegründet, um die europäischen Länder wirtschaftlich und völkermäßig zueinander zu bringen, das Zollabkommen und die Wechselkurse zu vereinfachen. Man wollte Grenzschranken abbauen“, erklärt Rudi Fischer die Vereinsgründung. „Die Rede von Robert Schumann vom 9. Mai 1950 war ausschlaggebend. Sie beinhaltet, dass sich Frankreich schon in den 1930er Jahren zum Vorkämpfer für ein Vereintes Europa gemacht hat“, fügt Dr. Anton Schäfer von der EuropaUnion hinzu. „Leider haben wir nur sehr wenige aktive Mitglieder, da viele meinen, alles sei jetzt Europa. Europa gemeinsam gestalten ist das Ziel des Vereins Europa Union Vorarlberg. Gemeinsam mit den Mitgliedern, anderen Verbänden, Vereinen und den Europäischen Einrichtungen. Wir laden zu verschiedensten Vorträgen wie Energiepolitik und den Türkei-Beitritt. Wir stehen mit der Ostschweiz, Deutschland und Polen in Verbindung. Stellen Beitrittskandidaten vor und machen Wanderausstellungen in Schulen. Dornbirn hat auch 2002 die Europa-Ehrenfahne erhalten.“ Ganz besonders für die Jugend setzen sich die Jungen Europäischen Föderalisten Österreich ein, kurz JEF genannt. „Wir sind eine bundesweite Jugendorganisation, die für Schüler, Lehrlinge und Studierende aus ganz Österreich da ist. Kern unserer Aktivität sind politische Bildungsarbeit über Europa und die politische und gesellschaftliche Partizipation von Jugendlichen. Dazu halten wir regelmäßig Veranstaltungen ab wie: Internationale Konferenzen und Jugendbegegnungen, Seminare und Workshops, Diskussionsveranstaltungen und Podiumsdiskussionen, Politische Kampagnen, Jugendkongresse, Zeichen- und Schreibwettbewerbe und Expertentagungen“, berichtet der Präsident Abdul Kerim Aydemir. „Wir sind ist eine unabhängige, überparteiliche und überkonfessionelle Jugendorganisation, die sich seit mehr als 50 Jahren für ein friedliches und vereintes Europa einsetzt.“ Von Anfang an waren die Föderalisten sehr aktiv. Die ersten Grenzaktionen und internationalen Begegnungen wurden abgehalten, Minderheitenseminare veranstaltetet, die Europahäuser als Bildungsstätten und Orte der Begegnung gegründet und grenzübergreifende Jugendtreffen initiiert. Interessant ist auch, dass sich die Föderalisten sehr früh für einen Beitritt Österreichs zur Europäischen Gemeinschaft (EG) aussprachen und schon in den 60-er Jahren die Einführung einer einheitlichen Währung unter dem Namen „Euro“ vorschlugen. Heute sind die Jungen Europäischen Föderalisten Österreich die größte und älteste Jugendorganisation Österreichs mit Europabezug. „Unsere Arbeit ist raus zu gehen, die Menschen auf Europa aufmerksam zu machen und gemeinsam zu gestalten.“

Kontakt:

JEF: Abdul Kerim Aydemir : E-Mail abdul.aydemir@jef.at

EuropaUnion: RA Dr. Anton Schäfer: E-Mail: office@EuropaUnion.org

http://EuropaUnion.org

 

 

Was verbindet Sie mit dem Verein

 

Rudi Fischer, EuropaUnion Vorarlberg

Ich bin nur noch Ehrenobmann, aber mir liegt die Arbeit sehr am Herzen, weil ich den Kontakt mit den Menschen sehr schätze. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, wenn ich über die Grenze gehe, Geld wechseln zu müssen. Und ich finde auch eine kleine Anerkennung für meine Arbeit.

 

RA Dr. Anton Schäfer, EuropaUnion Vorarlberg, Landesobmann

Für mich ist Europa unser gemeinsames Haus. Ich bin nicht nur Vorarlberger sondern ich bin Europäer und darauf bin ich stolz.  Mich freut die Überwindung der Erbfeindschaft zwischen Frankreich und Deutschland. Meine Aufgabe ist die Organisation von Veranstaltungen und Ausstellungen.

 

Abdul Kerim Aydemir, Präsident JEF Österreich

Ich hatte vor sechs Jahren Kontakt mit dem Verein. War schon an der HAK Bregenz Schulsprecher. Nach einer Veranstaltung im Foyer hat man uns alle nach Brüssel mitgenommen, konnten die Institution besichtigen und mit Politikern reden. Das hat mich bestärkt, mit den Jungen zu arbeiten.

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