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Der 86. Autosalon in Genf: Edle Stücke und rasante High-End-Supersportler

Der Jahrhundert-Lamborghini in all seiner Schönheit.
Der Jahrhundert-Lamborghini in all seiner Schönheit. ©AFP
Genf. Er ist die erste Automesse des Jahres, und darum so etwas wie ein Fitness-Indikator für die ganze PS-Branche: Der Genfer Autosalon. Gezeigt wird heuer vor allem eines: mehr Power. Nicht nur bei den Supersportlern, auch bei den Kleinwagen steht die Leistungssteigerung im Vordergrund. Und dann war da noch das kleine Hoppala von Mirjam Weichselbraun.
Schnelle Flundern und rassige Sportler
Weichselbraun-Panne auf der Bühne

Die selbstfahrende Knutschkugel von Google vermisst hier offenbar niemand, hier am Lac Leman wird die Lust am leistungsstarken Sportwagen zelebriert. Soll die Welt ruhig über vernetzte Autos reden, hier in Genf geht es um Boliden, die puren Fahrspaß versprechen. Und die sich keiner mit normalem Geldbeutel leisten kann. Für die Zehnjährigen dieser Welt sind viele neue Poster für die Wand im Kinderzimmer mit dabei.

Lamborghini Centenario, der Jahrhundert-Lambo

Am meisten Aufsehen erregen in Genf zwei Superboliden für die Straße. Vorneweg der Lamborghini Centenario, der Jahrhundert-Lambo. Stattliche 770 PS leistet der Zwölfender hinter den beiden Sitzen – der Stärkste, den die Italiener je verbaut haben. Für den Sprint benötigt der Kampfstier 23,5 Sekunden. Nein, das ist kein Tippfehler. Wir sprechen hier von der Zeit vom Stand bis auf 300 km/h.

Auf 100 ist der Centenario schon nach 2,8 Sekunden, da lässt so mancher normalsterbliche Vordermann an der Ampel gerade mal sanft die Kupplung kommen. Die Optik der Karbon-Karosserie erinnert an einen Mix aus dem Kampfjet-Design der letzten Jahre und einem Countach aus den 1970ern.

Lamborghini schafft es immer wieder, den Stealth-Look doch wieder neu und aufregend zu gestalten.
Lamborghini schafft es immer wieder, den Stealth-Look doch wieder neu und aufregend zu gestalten. ©Lamborghini schafft es immer wieder, den Stealth-Look doch wieder neu und aufregend zu gestalten.

Und was kostet das Jubliäumsmodell zum 100. Geburtstag von Firmengründer Ferruccio Lamborghini nun? 1,75 Millionen Euro, plus Steuern. Aber sogar wenn sie gerade flüssig sind, müssten Sie schon kräftig draufzahlen, um einen zu bekommen: Nur 40 Exemplare werden überhaupt gebaut (20 Coupés und 20 Cabrios), und die sind alle schon verkauft.

Der Bugatti Chiron: Prahlen nach Zahlen

Was PS und Beschleunigung angeht, setzt aber jemand anderer neue Maßstäbe. Veyron war gestern, es lebe der Bugatti Chiron. Optisch hat sich zwar auf den ersten Blick nicht viel getan und auch der Motor ist im Grunde derselbe. Aber sogar LaFerrari, Porsche 918 und McLaren P1 können hier trotz Hybrid-Technologie einpacken.

Denn die Leistung von sagenhaften 1.500 PS, ein maximales Drehmoment von 1600 Nm, Tempo 100 in weniger als 2,5 Sekunden (bei 200 zittert die Nadel nach 6,5 Sekunden) und ein Top-Speed von 420 km/h (Tacho geht bis 500) – all das zusammen gibt es in keinem anderen Supersportwagen mit Straßenzulassung. Ach ja, die 300er-Marke knackt er schon nach 13,8 Sekunden. Bye-bye, Centenario.

1.500 PS bringt der Bugatti Chiron auf die Straße. Benannt ist er nach einem ehemaligen Bugatti-Testfahrer.
1.500 PS bringt der Bugatti Chiron auf die Straße. Benannt ist er nach einem ehemaligen Bugatti-Testfahrer. ©1.500 PS bringt der Bugatti Chiron auf die Straße. Benannt ist er nach einem ehemaligen Bugatti-Testfahrer.

Ein Auto für – ja, für was genau eigentlich?

Wie das geht? Man nehme einen Motorblock mit 16 Zylindern und acht Litern Hubraum, beatme das ganze System mit vier Turbos und setze dahinter ein siebenstufiges DSG, von wo die Leistung über vier mächtige Gummiwalzen auf die Straße verteilt wird.

Was das 16-Zylinder-Monster (“zusammengesteckt” aus vier 4-Zylinder-Motoren) hinter den Sitzen im Durchschnitt schluckt, hat die VW-Tochter Bugatti noch nicht mitgeteilt. “Software-Probleme” wollen wir nicht unterstellen. Bei Vollgas ist der 100-Liter-Tank jedenfalls nach acht Minuten leer, die großzügig ausgelegte Benzinpumpe kann in der Stunde 880 Liter weiterleiten.

Mirjam Weichselbraun und der Audi Q2

Auch Österreich war beim Autosalon in Genf vertreten, in Gestalt von Moderatorin Mirjam Weichselbraun. Sie sollte einen von drei neuen Stadt-SUV Q2 auf die Audi-Bühne fahren. Bei der Präsentation kamen aber nur zwei vom Fleck, und dann wurde es erst richtig lustig: “Mirjam Weichselbraun bleibt stehen

(red)

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