Schnorrapfohl deckt schonungslos auf

Von Gemeindereporter Harald Pfarrmaier
Akt.:
Cover der neuen Bregenzer Fasnachtszeitung.
Cover der neuen Bregenzer Fasnachtszeitung. - © hapf

Bregenz. (hapf) Der Gumpige Donnerstag ist nicht nur der Tag der Ore-Ore-Machtübernahme im Rathaus, er ist auch der Erscheinungstag des Schnorrapfohl, dem Femegericht der Bregenzer Narren. Die geheime Radaktion scheute auch in diesem Jahr werde Mühen noch Kosten, um ihrem Anspruch nach investigativem Sensationsjournalismus gerecht zu werden.

Der heute per Post zugestellte Schnorrapfohl treibt wieder so manchen Zeitgenossen die Schames- oder vielleicht auch Zornesröte ins Gesicht. Seien es gröbere Verfehlungen der Stadtpolitiker und Innen, aktuelle Diskussionen wie Diplomatenpässe oder Bundeshymne, seien es Hoppalas aus verschiedensten Vereinen, untergriffige Geschichten rund um die Altprinzen oder Sachen zum Lachen und Schmunzeln, die so manchen während des Jahres passiert sind: Alles findet sich im Schorrapfohl wieder und wird einer meist schadenfrohen Öffentlichkeit preis gegeben.

Keuschheitsgürtel-Designer Heino

Da ist zu erfahren, wer der Narraseckl des Jahres ist und wie er in der Millionenshow einen echten Saager landete. Exklusiv wird berichtet, wie einige Bregenzer Altprinzen mit Hohenemser Ideen den Gösser übernehmen wollen. Es wird berichtet, warum Schlossherr und Altprinz Heino Huber vom Gourmetkoch im Deuringschlössle zum Keuschheitsgürtel-Designer umsattelte.

Rudi Bruggers neuer Ärztenotdienst

Es steht nachzulesen, wie Ärztesprecher Rudi Brugger mit Hexen und Schamanen dem Notstand seines Berufes abhelfen will, warum der Stifter von Investbau nur mit einer Pistole im Halfter auf den Pfänder geht oder wieso Stadtstromer Robert St. unbedingt ein Amphibienfahrzeug haben möchte. Zu lesen ist von einer aufmüpfigen Altprinzessin, die im Sinne der Gleichberechtigung nicht mehr Exprinzessin sein will und endlich wird das Geheimnis gelüftet, warum die honorable Bregenzer Faschingsgesellschaft fußmarod ist.

Sauvignon-Haarwäsche

Sie wollen erfahren, warum ein bekannter Stammtischler sich die Haare nur mit bestem Sauvignon aus Friaul-Julisch Venetien wäscht und ein anderer von dort eine eigene Beutekellnerin mit nach Bregenz brachte? Sie wollen wissen, was es mit dem neumodischen Brauch der Liebesschlösser am Fahrradbrüggele über die Ach auf sich hat? Dann schauen Sie in den Schnorrapfohl!

Dort finden Sie auch gut gemeinte Ratschläge an die Stadtpolitik, wie der Stadtsäckel mit durchdachten Verkäufen etwa der Pfänderbahn oder der Festspiel zu retten ist. Natürlich ist die Redaktion auch der Frage nachgegangen, warum der kirre Vizemayr mit Verbalinjurien und anderen, ziemlich grauslichen Schimpfwörtern vor Gericht ging und was der Markusbürger in Athen von den Griechen lernen wollte. Nicht zuletzt finden sich amüsante Inserate von erlesener grafischer, literarischer und poetischer Qualität. Der Schnorrapfohl, auch heuer wieder eine Quelle der fasnatlichen Erbauung.

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