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Ausschreitungen vor Formel-1-Rennen in Bahrain

Unmittelbar vor dem Formel-1-Rennen in Bahrain ist es zu schweren Zusammenstößen zwischen Regierungsgegnern und der Polizei gekommen. Der Opposition zufolge kam ein Demonstrant ums Leben. Die Sicherheitskräfte setzten am Samstag Tränengas ein, vermummte Demonstranten warfen Brandsätze auf die Polizei.

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Etwa 7.000 Gegner der Herrscherfamilie hatten zuvor demokratische Reformen in dem Inselstaat im Persischen Golf gefordert. Sie werfen zudem den Formel-1-Organisationen vor, das Königshaus aufzuwerten, das seine Gegner unterdrücke. Das Training für das Rennen am Sonntag fand dennoch statt.

Die Demonstranten sprachen am Samstag von zahlreichen Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften in mehreren Bezirken. Die Polizei habe dabei auch Gummigeschoße eingesetzt, sagte Mohammed al-Maskati von der Jugendbewegung für Menschenrechte in Bahrain. Schon in der Nacht auf Samstag war die Polizei den Angaben zufolge mit Tränengas gegen Demonstranten vorgegangen. Nach Angaben der Opposition war danach ein Aktivist tot aufgefunden worden. Bei ihm handelt es sich den Angaben zufolge um Salah Abbas Habib, der zu Demonstranten gehörte, die sich am späten Freitagabend in einem Dorf nahe der Hauptstadt eine Auseinandersetzung mit Polizisten geliefert hatten. Der Mann sei am Samstag tot auf einem Hausdach gefunden worden. Ein Vertreter der Regierung wollte sich dazu nicht äußern.

Entlang der Zufahrtstraße zur Formel-1-Rennstrecke postierten Sicherheitskräfte Dutzende gepanzerte Fahrzeuge. An der Straße sei auch Stacheldraht aufgezogen worden, sagten Aktivisten der Opposition.

Die schiitische Opposition, die sich vom sunnitischen Königshaus unterdrückt fühlt, hatte "Tage des Zorns" rund um das Rennen angekündigt. Sie will damit ihrer Forderung nach demokratischen Reformen vor internationaler Kulisse Nachdruck zu verleihen. Im Vorfeld hatte es viel Kritik an der Ausrichtung der Formel-1-Veranstaltung in Bahrain gegeben. Dem Königreich wird vorgeworfen, mit dem Grand Prix sein international angekratztes Ansehen verbessern zu wollen.

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