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Zwischenbericht des Gemeindearztes zur Coronavirus-Epidemie

Hörbranz
Hörbranz ©VP Hörbranz

Wie allgemein bekannt, ist die erste Welle der Coronaepidemie hierzulande deutlich abgeebbt. Die anfänglich harten Maßnahmen des „lock-down“ haben gewirkt. In Österreich sogar besser und schneller als andernorts. Dieser Erfolg hat zwei Väter: 1.) Richtigkeit der getroffenen Maßnahmen und 2.) Akzeptanz und disziplinierte Einhaltung durch den Großteil der Bevölkerung.

So konnte die Anzahl der Erkrankten in einer überschaubaren Größe gehalten werden. Auch in unserem Dorf und in unserer Region:

Bis zum heutigen Tag (Stand 13.05.2020) gab es in Hörbranz beginnend ab dem 20.03.2020 10 Personen, die positiv auf CoVid-19 getestet wurden. Mittlerweile sind alle wieder genesen. Ich bin auch sehr froh darüber, dass es bei uns coronabedingt keine sehr schweren Krankheitsverläufe und Todesfälle gab.

Im gesamten Leiblachtal wurden bisher 35 Personen positiv auf CoVid-19 getestet. Genesen sind von diesen mittlerweile auch alle.

Das Sozialzentrum Hörbranz konnte bisher Gott-sei-Dank „coronafrei“ gehalten werden.

Der Preis dafür ist hoch: Die negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft allgemein sind weltweit noch gar nicht absehbar. Jedoch wird in Ländern, die es zumindest vorerst „geschafft“ haben, wie auch bei uns, die Wirtschaft wieder hochgefahren.

Parallel dazu wird versucht, durch empfohlene und verordnete Verhaltensregeln im öffentlichen Raum ein erneutes Aufflammen der Coronaepidemie hintanzuhalten. Dazu gehören in erster Linie:

– Abstand halten

– Mund-Nasen-Schutzmaske tragen bei Kontakten mit Fremdpersonen

– Hände waschen / desinfizieren

Sichtbar sind und werden diese neuen Verhaltensweisen in den Geschäften, in den Ämtern, im öffentlichen Verkehr, in Dienstleistungsbetrieben wie z.B. Frisöre, in der Gastronomie, in den Pflegeeinrichtungen und auch in den Gesundheitseinrichtungen (Arztordinationen, Krankenhäusern).

Mittlerweile werden auch vermehrt alternative Stimmen laut, die das Corona-Maßnahmenpaket in Frage stellen und auch ablehnen. Das Spektrum der Kritikübenden erstreckt sich dabei von Verschwörungstheoretikern bis hin zu einzelnen auch seriösen Wissenschaftlern.

Das öffentliche Gesundheitswesen orientiert sich an der seriösen Wissenschaft. Und von diesen haltet der bei Weitem größte Teil die getroffenen Maßnahmen für einzig richtig und wichtig, um die Bevölkerung vor zu großem coronabedingten Gesundheitsschaden zu schützen.

Als örtliches Organ des öffentlichen Gesundheitswesens ist es meine Aufgabe als Gemeindearzt, diese Maßnahmen zu fördern, und ich bin auch persönlich davon überzeugt, dass dies vorläufig bis zur Entwicklung von wirksamen anderen Schutzmaßnahmen (z.B. einer gut verträglichen Impfung) der richtige Weg ist.

Hörbranz, 13.5.2020

Gemeindearzt Dr. Arno Trplan

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