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Zwischen Leistungssport und Berufsleben

Das Karriereaus kann schneller kommen als man denkt: Junge Leistungssportler haben die Möglichkeit, sich ein zweites Standbein aufzubauen. Die "Enjo-Akademie" bietet jungen Sportlern diese Chance.

„Wir wollen jungen Talenten die Möglichkeit geben, sich beruflich zu entwickeln“, sagt Johannes Engl, Firmeninhaber von Enjo und Präsident des Altacher Fußballclubs. Die „Enjo-Akademie“ bietet jungen Sportlern die Chance, neben dem Spitzensport ein zweites Standbein aufzubauen. „Es kann so schnell passieren, dass man sich schwerer verletzt, lange ausfällt oder die Karriere beenden muss“, weiß der Altacher Kapitän Rudi Gussig. Er arbeitet seit 1996 bei Enjo. Bei einer 20-Stunden-Woche bleibt dem Spielführer genügend Zeit für den Sport.

Die jungen Sportler sind als IT-Techniker, im Organisationsbereich oder im Verkauf tätig. Auch „Nicht-Altach-Fußballer“ sind mit dabei. Simon Maier zum Beispiel, der seit Saisonbeginn beim RW Rankweil spielt. Oder die Softballerin der Dornbirn Sharx, Martina Steinkellner. Die mehrfache österreichische Meisterin arbeitet seit 2001 im Unternehmen und ist im Bereich Sales und Support tätig.

„Das Ganze soll natürlich kein Auffangbecken für Fußballer sein“, stellt Engl klar. „Wir brauchen schon qualifizierte Leute, die bereit sind, sich zu engagieren und etwas zu lernen. Die Kapazitäten bei Enjo im Moment zwar nach oben offen, aber nicht unbegrenzt. „Klar können wir nicht in jeder Saison junge Fußballer einstellen. Zumal uns die Mitarbeiter zum Teil auch nach dem Ende der Sportkarriere erhalten bleiben“, sagt Engl. Er würde gerne mit anderen Unternehmen kooperieren, die den jungen Sportler die Möglichkeit bieten sollen, auch in anderen Branchen eine Lehre zu starten.

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