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Zwischen Kinderspiel und Drogentrip: "Wattam" im Test

"Wattam" - ein skurriles Game mit seltsamer Game-Action.
"Wattam" - ein skurriles Game mit seltsamer Game-Action. ©Screenshot
Im skurrilsten Ausnahme-Game des Jahres bringen wir mit Herz und Witz eine ultraknuddelige Gemeinschaft zusammen.

Von: Ländle Gamer

„Wattam“ beginnt wie nach einer Volksabstimmung in einer Vorarlberger Gemeinde: Plötzlich steht der Bürgermeister ganz alleine da. Nur: Hier ist der Bürgermeister ein grüner Würfel mit Armen, Beinen, Hut und Schnauzer. Es liegt nun am Spieler, die verschwundene Gemeinde wieder zusammenzubringen – und zwar ein Mitglied nach dem anderen.

"Wattam" - Gameplay Trailer

Dabei können wir in die Rolle fast jeder Figur auf dem Screen schlüpfen, deren einzigartige Fähigkeiten nutzen und müssen verschiedene Aufgaben erfüllen, um neue und alte Freunde anzulocken. Wir starten mit dem Bürgermeister, der eine Konfetti-Bombe im Hut hat und (wie fast alle Figuren in „Wattam“) Händchen halten kann. Bald schon findet er fröhliche Steine, Blumen, Milchflaschen, Schneemänner, Gabeln oder Nasen, die sich ihm anschließen.

Zwischen Kindersendung und LSD-Trip

Immer wieder absolvieren wir (auch kooperativ zu zweit vor dem Bildschirm) mit Hilfe der neuen Gefährten kleine Herausforderungen: Mal muss man mit einem Luftballon zur Sonne fliegen oder eine Eichel einpflanzen, mal soll man im Kreis tanzen oder mehrere Figuren richtig stapeln. Richtig schwierig wird‘s aber nie. Viele Figuren sind darüber hinaus auch wandelbar. Verspeist beispielsweise der Mund (ein Paar Lippen auf zwei Beinen) eine andere Figur, wird diese zu einem brauen Haufen mit Gesicht. Selbigen kann dann die lebende Kloschüssel runter spülen und vergolden. Und das ist nur ein Beispiel – nicht mal das skurrilste – für die seltsame Game-Action. Was sich an buntem Treiben in „Wattam“ abspielt, kann man nur schwer beschreiben – man muss es selbst erlebt haben. Ein bisschen wie eine animierte TV-Show für Kleinkinder, deren Produzenten sich den Frühstückskaffee regelmäßig mit LSD süßen.

Das heißt: Langweilig wird das Game in den gut drei Stunden Spielzeit keine Sekunde. Die schrägen, aber stets liebenswerten Ideen von Mastermind Keita Takahashi (dem wir das großartige „Katamari“ verdanken) sorgen für gute Laune und so manchen herzhaften Lacher. Da verzeiht man sogar, dass die Steuerung etwas ungenau und die Kameraführung ein wenig sperrig ist.

Das Fazit

In diesem Ausnahme-Game stimmt (fast) alles! Die kreativen Charaktere (die nur Fantasielaute von sich geben) erobern sofort die Herzen der SpielerInnen. Die Grafik und der Sound sind durchwegs gelungen. Das Gameplay bleibt kreativ und abwechslungsreich bis zum Schluss. Kurzum: Die knuddelig-chaotische Comic-Welt von „Wattam“ ist auf jeden Fall eine Reise wert.

(Red.)

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