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Zweite Liga geht eigenen Weg

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Die Bemühungen von Dornbirn-Manager Markus Mittelberger, eine attraktive und finanziell erschwingliche zweite Basketball-Leistungsstufe ins Leben zu rufen, haben sich gelohnt.

Die zweithöchste nationale Spielklasse wird ab Herbst in drei regional getrennten Gruppen ihren Spielbetrieb aufnehmen. “Die Lösung ist ein Meilenstein für jene Vereine, die nicht die Möglichkeit haben, aus unterschiedlichen Gründen in der A-Liga mitzuspielen. Gleichzeitig können sie aber auch ihren Spielbetrieb in einer attraktiven Form beibehalten”, wusste der Dornbirner.

Auch Lokalrivale BCO Bludenz sieht der neu entstandenen Liga positiv entgegen. “Wir wittern darin vor allem eine Chance für unsere Jugend”, freut sich Center Hannes Katzenmayer auf die neuen Aufgaben.

Für Hanns Vanura, seit Kurzem Präsident des Österreichischen Verbandes, ist die regionale Trennung die ideale Lösung. “Das Leistungsgefälle und die finanziellen Möglichkeiten zwischen der bisherigen A- und B-Ligaklubs waren einfach zu groß. Jetzt haben wir eine solide Basis für die österreichischen Spieler gefunden. Zudem gehen die Vereine durch die geografische Trennung und den Einsatz von maximal einem Legionär ein kalkulierbares wirtschaftliches Risiko ein”, meinte der Wiener.

Philipp Trattner, Präsident des Tiroler Landesverbands und Vorsitzender der Bundesliga West, sieht in der Legionärsbeschränkung den großen Unterschied. “Das gesteigerte Niveau in der A-Liga ist unmittelbar mit dem gesteigerten und nicht limitierten Einsatz der Nicht-Österreicher verbunden. Um die zahlreichen heimischen Talente weiter zu fördern, muss man ihnen aber auch Einsatzzeiten geben.”

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