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Zweijähriges Kind im Hochsicherheitsgefängnis

Ein in Simbabwe seit fünf Monaten als vermisst gemeldetes zweijähriges Mädchen hat die ganze Zeit in einem Hochsicherheitsgefängnis der Hauptstadt Harare verbracht, wie die staatliche Zeitung „The Herald“ meldete.

Die Eltern hatten schon befürchtet, ihr Kind könne Opfer eines Ritualmords geworden sein. Stattdessen saß es seit Juni zusammen mit dem 19-jährigen Hausmädchen der Familie im Gefängnis.

Das Hausmädchen passte gerade auf die Zweijährige auf, als sie von der Polizei festgenommen wurde. Die Polizisten hatten sie aufgefordert zu erklären, woher sie die Schuhe habe, die sie trage. Warum die junge Frau dann inhaftiert wurde und ob sie je einem Richter vorgeführt wurde, konnte die Polizei nicht sagen. Für großes Aufsehen sorgte das Kind im Gefängnis nicht.

In Simbabwe können Frauen Kinder unter vier Jahren mit ins Gefängnis nehmen. Dazu ist auch nur eine mündliche Bestätigung, die Mutter des Kindes zu sein, notwendig. Die Eltern waren dem Zeitungsbericht zufolge außer sich vor Freude, als das Kind jetzt mit dem Hausmädchen plötzlich vor der Tür stand.

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