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Zwei Vorarlberger Kinder bei Traktorunfall gestorben - Ermittlungen gegen Eltern

Nun wird gegen die Eltern ermittelt.
Nun wird gegen die Eltern ermittelt. ©VOL.AT/Liss
Nach dem Traktorunfall, bei dem vor drei Wochen zwei Vorarlberger Kinder starben, ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen den Fahrzeughalter und die Eltern der verunglückten Kinder.
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Während der Fahrt fielen eine Dreizehnjährige und ein Zehnjähriger aus dem Transportcontainer und wurden vom Traktor überrollt. Am Steuer saß ein 13-Jähriger. Nach dem Vorfall musste ermittelt werden, wer die Schuld an dem tragischen Unglück trägt. Ein Gutachten sollte klären, ob es sich bei der Forststraße um einen privaten oder öffentlichen Weg handelte, also ob der 13-Jährige dort fahren hätte dürfen oder nicht.

Gutachten: Öffentlicher Raum

Dieses Gutachten ist nun abgeschlossen und schätzt den Weg als öffentlichen Raum ein, da er nicht abgesperrt ist und Hinweisschilder zum Wandern einladen. Der Unfallort sei daher kein rechtsfreier Raum, der 13-Jährige hätte den Traktor nicht lenken dürfen, erklärt die Pressesprecherin der Polizei Schwaben/Süd West Johanna Graf gegenüber dem ORF Vorarlberg.

Ermittlungen gegen die Eltern eingeleitet

Da der 13-jährige Unfalllenker jedoch noch strafunmündig ist, wird nun gegen den Fahrzeughalter ermittelt, weil er die Fahrt untersagen hätte müssen. Außerdem werde gegen die Eltern der verstorbenen Kinder ermittelt, da sie die Mitfahrt ihrer Kinder verbieten hätten müssen. Die Staatsanwaltschaft Kempten ermittelt wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung durch Unterlassung.

(Red.)

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