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Zwei Vereine, ein Ziel: Nicht absteigen

Wenn am 13. Oktober der Anpfiff zur neuen Basketball Saison ertönt, werden mit den Feldkirch Baskets und den Dornbirn Lions erstmals in der Geschichte zwei Vorarlberger Vereine in der ersten Bundesliga vertreten sein.

Haben die “Löwen” aus der Messestadt bereits eine Saison lang Erstliga-Erfahrung sammeln können, so ist es für die Baskets ihre Premierensaison im Basketball Oberhaus. Dennoch gehen beide Klubs mit nahezu identen Voraussetzungen und Zielen in die Saison 2005/06.

Nach einer beeindruckenden Saison, in der den Baskets der Aufstieg in die A-Liga gelang, trennte sich der Verein von seinen Leistungsträgern, um mit neuen Kräften in der ersten Bundesliga bestehen zu können. Neben US-Forward Armond Williams verpflichteten die Baskets mit Tyrone Barley (USA) und den beiden Kroaten Branimir Josipovic und Milan Stegnjanic vier gute Verstärkungen. Dementsprechend groß sind auch die Erwartungen von Baskets-Manager Patrick Maier: “Unser Ziel ist es, einen Platz unter den Top acht zu erreichen. Damit würden wir uns das Abstiegs-Playoff ersparen.”  Dass dies kein bescheidenes Ziel ist, dessen ist sich Maier bewusst. Speziell nach der durchwachsenen Vorbereitung, in der mit Williams und Richard Bautista zwei Leistungsträger längere Zeit verletzungsbedingt ausfielen.

Auch bei den Lions kam es im Sommer zu einer gehörigen Umstrukturierung. Hauptveränderung war mit Sicherheit die Verpflichtung eines Trainers an der Seitenlinie. Nach dem Abgang von Spielertrainer Justin Jones, der sechs Jahre lang die Lions anführte, hält nun Neo-Coach John Dieckelman die Zügel der Lions in Händen. Doch gegen das Verletzungspech der Messestädter während der Vorbereitung konnte auch der neue Coach nichts machen. “Wir konnten kein Spiel mit dem kompletten Bundesligakader bestreiten. Jetzt gilt es so schnell wie möglich den Rhythmus zu finden”, äußerte Lions-Manager Markus Mittelberger seinen Unmut über die unglückliche Vorbereitungsphase. Über die Neuverpflichteten US-Legionäre – Center Wendell Gibson und Guard Stephen Bahl – zeigt sich Mittelberger aber erfreut: “Gibson ist sicher stärker als es Theo Powell war. Bahl ist jung, schnell, körperlich stark und ein guter Werfer. Dazu kommt, dass er einen unglaublichen Siegeswillen hat.” Was die Ziele betrifft, gibt sich Mittelberger zukunftsorientiert: “Wir möchten unser junges Team langsam aufbauen, heuer den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen und bis in drei Jahren unter den Top sechs stehen.”

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