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Zwei US-Seeleute in Bahrain erschossen

In Bahrain sind am Montag zwei amerikanische Marineangehörige erschossen worden, wie der Nachrichtensender Al-Arabiya meldete. Ein dritter Soldat sei bei der Attacke auf einen Stützpunkt der US-Marine in dem arabischen Königreich verletzt worden, hieß es.

In Manama ist die 5. Flotte der US-Marine stationiert. Einzelheiten waren nicht bekannt. Die USA unterhalten seit den 1970er Jahren einen Luft- und Flottenstützpunkt in dem Inselstaat bei Saudi-Arabien.

Die Schiiten in Bahrain fühlen sich von der pro-westlichen sunnitischen Führungsschicht benachteiligt. In den vergangenen Jahren ist es immer wieder zu blutigen Unruhen und auch zu Spannungen mit dem Iran gekommen. Die Internationale Föderation für Menschenrechte hatte schwere Vorwürfe gegen Bahrain erhoben. Der UNO-Ausschuss für Minderheitenschutz hatte das zum Königreich erhobene frühere Emirat wegen mutmaßlicher „schwerer und systematischer Menschenrechtsverletzungen“ heftig kritisiert, insbesondere „Diskriminierung der ansässigen schiitischen Bevölkerung, willkürliche Hinrichtungen und anhaltenden massiven Einsatz von Folter in Gefängnissen“.

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