Zwei Tote bei Explosion in Türkei

Durch eine Explosion in einem Bus an der türkischen Mittelmeerküste sind am Sonntag zwei Menschen getötet und zehn weitere verletzt worden. Der Grund für die Detonation sei noch unklar.

Experten hätten Untersuchungen aufgenommen, sagte der Polizeichef der Provinz Antalya, Naciye Ekmekcibasi, Montag Früh.

Laut der Nachrichtenagentur Anadolu ereignete sich die Explosion in einer Gepäckablage oberhalb der Sitze. Metallteile seien über eine größere Entfernung hinweg verstreut worden. Journalisten hätten nicht fotografieren dürfen. Der Bus fing Feuer, das später gelöscht werden konnte.

Der Bus war am Morgen in der Großstadt Adana am östlichen Mittelmeer abgefahren. Er war mit 20 Menschen an Bord zwischen der Stadt Antalya und der Ortschaft Manavgat unterwegs. Beide Badeorte sind bei Touristen beliebt.

In den vergangenen Wochen hatte es in den türkischen Feriengebieten mehrere Anschläge gegeben, die radikalen Kurden zur Last gelegt wurden. Im Juli starben fünf Menschen bei einem Bombenanschlag auf einen Bus im Ferienort Kusadasi. 20 Menschen wurden bei einem Bombenanschlag im Tourisentort Cesme verletzt. Im August wurden zwei Menschen bei einer Explosion in Istanbul getötet.

Bei gewalttätigen Zwischenfällen im überwiegend kurdischen Südosten der Türkei wurden am Sonntag nach Polizeiangaben zwei Polizisten und zwei Rebellen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) getötet. Die PKK, die von der Türkei, der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft wird, kämpfte seit 1984 für einen unabhängigen Staat im Südosten der Türkei.

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