Zwei Punkte fehlten zum Glück

Der Samstag sollte zum Glückstag in der Vereinsgeschichte des TC ISB Altenstadt werden. Doch der Salzburger TC machte einen Strich durch die Rechnung. Die Herren des TC Altenstadt steigen in die Superliga auf.

Im großen Finalduell der Tennis-Superliga setzten sich die Mozartstädterinnen in Altenstadt mit 4:3 durch und schnappten dem Liga neuling im letzten Augenblick den Meisterpokal vor der Nase weg. Dabei lag das Ländle-Team nach den Einzelpartien mit 3:2 in Front. Ludmila Cervanova gewann das Topspiel gegen Barbara Rittner mit 6:4,6:0, Yvonne Meusburger setzte sich gegen Stephanie Gehrlein mit 6:1,1:6,6:1 durch und Patricia Mayr bezwang Tina Schiechtl 6:4,7:6. Somit hätte bereits ein Sieg in den beiden Doppelpartien genügt, um erstmals die Tenniskrone ins Ländle zu holen. “Es war wie verhext. Ludmila und Yvonne lagen im dritten Satz bereits mit 5:3,30:15 in Front, ehe Rittner/Fauth vier Games in Folge machten und damit den Sieg fixierten”, so ein geknickter Bogdan Rogulski. Der TCA-Kapitän haderte dabei auch mit dem Schicksal. “In der entscheidenden Phase der Meisterschaft mussten wir mit Gabriela Navratilova, Zuzanna Ondraskova (beide verletzt) bzw. den bei Turnieren im Einsatz stehenden Martina Sucha und Tamira Paszek vier Spielerinnen vorgeben”, so Rogulski.

TC Hard steigt ab
Nach zwei dritten Plätzen in den letzten Saisonen müssen die Damen des TC Hard in die zweite Leistungsklasse absteigen. Zum Abschluss mussten sich Nicole Remis und Co. beim Team Oberösterreich mit 3:4 geschlagen geben.

Herren in Superliga
Das Saionziel um 100 Prozent übertroffen haben die Herren des TC Altenstadt in der Staatsliga. Das Team um Peter Peham gab sich auch zum Abschluss in Badgastein keine Blöße und gewann mit 7:2. Mit dem sechsten Sieg in sieben Partien sicherten sich die Altenstädter souverän den Meistertitel und steigen in die Superliga auf. “Es ist verrückt. Wir haben uns den Klassenerhalt als Ziel gesetzt und jetzt sind wir Meister”, so Peham. “Wir waren das konstanteste Team in der Liga und sind verdient Meister geworden”, so der 35-jährige Senior im Team. Die Mannen um Peham schafften damit nach dem Meistertitel 2004 in der Vorarlberger Landesliga und dem Gewinn der Staatsliga (2. Liga) innert zwei Saisonen der Sprung in die höchste nationale Spielklasse.

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