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Zwei müssen "nachsitzen"

Die Bulldogs Dornbirn und Zell am See stehen bereits im Halbfinale der Eishockey-Nationalliga. Für Feldkirch und den EHC Lustenau geht es am Dienstag in den Heimspielen um die Wurst.

Dornbirn machte den Sack zu
Zuschauerrekord in Alberschwende! Trotz tief winterlicher Verhältnisse strömten 2000 Fans zum zweiten Viertelfinal-Play-off-Spiel der Eishockey-Nationalliga in die Freiluft-Eisarena des EHC Bregenzerwald. Wie schon im Hinspiel in Dornbirn drückten die Wälder gehörig aufs Tempo und fanden durch Nussbaumer und Peter schon nach wenigen Sekunden zwei gute Chancen vor. Fast aus heiterem Himmel fiel jedoch das 1:0 für Dornbirn durch Torjäger Ryan Foster (4.). Das Hansson-Team ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen: Erst scheiterte noch Stadelmann an Fend, wenig später narrte Pettersson die Dornbirner Verteidigung und erzielte den Ausgleich (7.). Jetzt waren wieder die Gäste am Zug: Karl Heinzle besorgte mit einem Kracher aus dem Hinterhalt die erneute Führung (12.). Am Ende des ersten und zu Beginn des zweiten Spielabschnitts dann die große Chance für die Wälder, ein 1:35-minütiges 5:3-Überzahlspiel konnte aber nicht genützt werden. Dornbirn wurde immer stärker, das 3:1 durch Myrrä in der 32. Minute bedeutete bereits eine Vorentscheidung. Als Gesson und Foster im Schlussdrittel innerhalb von nur 56 Sekunden auf 5:1 stellten (48./49.), war es um die Wälder geschehen. Ryan Foster, mit drei Toren und einem Assist “Man of the Match”, blieb es vorbehalten, den Schlusspunkt zum 6:1 für Dornbirn zu setzen.

Feldkirch und Lustenau müssen “nachsitzen”
Während Zell und Dornbirn mit 2:0-Siegen sicher ins Halbfinale einzogen, müssen Feldkirch und der EHC Lustenau am Dienstag noch einmal antreten. Wobei Letztere es mit der 5:6-Niederlage nach Penaltyschießen in Kapfenberg überraschend spannend machten. Timo Nussbaumer hatte die Lustenauer 1:0 in Führung gebracht, auch die folgenden drei schnellen Gegentore der Hausherren steckten die Schützlinge von Tom Pokel gut weg. Sigi Haberls Führungstreffer zum 5:4 (48.) hielt bis zwei Minuten vor dem Ende – nach dem späten Ausgleich und einer torlosen Verlängerung setzten sich die Icestars im Penaltyschießen durch. “Das ist Play-off-Hockey”, blickt Coach Tom Pokel nach vorne, “am Ende zählt nur der Sieg in der Serie. Und den werden wir am Dienstag holen!” Darauf setzt auch Feldkirch, das mit Trainer Conny Dorn als fünftem Verteidiger in Salzburg einen sicheren 5:2-Erfolg landete. “Wir haben die Salzburger immer gut im Griff gehabt und im richtigen Moment die Tore gemacht”, sah es der Coach, der an der Bande vom verletzten VSV-Goalie Reinhard Divis vertreten wurde.

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