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Zwei Journalisten in Afghanistan schwer verletzt

Bei einem Bombenanschlag im Süden Afghanistans sind zwei Journalisten der Nachrichtenagentur AP verletzt worden. Der Fotograf Emilio Morenatti und der APTN-Mitarbeiter Andi Jatmiko waren am Dienstag als sogenannte eingebettete Journalisten mit den US-Streitkräften unterwegs, als ihr Fahrzeug von der Bombe getroffen wurde.

Der 40-jährige Spanier Morenatti wurde schwer am Bein verletzt. In einer Operation im Militärkrankenhaus von Kandahar musste ihm ein Fuß abgenommen werden.

Sein 44-jähriger indonesischer Kollege erlitt Verletzungen am Bein, außerdem brach er sich zwei Rippen. AP-Präsident Tom Curley sagte, der Vorfall spiegle die Risiken wider, denen Journalisten täglich an der Front an den gefährlichsten Orten der Erde ausgesetzt seien. “Wir sind dankbar für ihren Mut und ihre Hingabe.”

Zwischen 1992 und 2008 wurden in Afghanistan 18 Journalisten getötet. Laut einer Zählung des Komitees zum Schutz von Journalisten ist es damit das elftgefährlichste Land für Medienmitarbeiter. Mindestens ein weiterer Journalist wurde in diesem Jahr in Afghanistan getötet.

US-Marineinfanteristen starteten unterdessen am Mittwoch eine Offensive, um eine von den Taliban gehaltene Stadt in Südafghanistan einzunehmen. Unterstützt von Hubschraubern drangen Soldaten in Dahaneh ein und lieferten sich Kämpfe mit Aufständischen, wie Reporter der Nachrichtenagentur AP berichteten. Auch in den umliegenden Bergen flammten Gefechte auf. Die Marineinfanteristen nahmen mehrere Verdächtige fest und beschlagnahmten 30 Kilogramm Opium.

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