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Zwei erfreuliche Jubiläen

Die junge Künstlerschar beim großen Benefizkonzert im Konse-Saal.
Die junge Künstlerschar beim großen Benefizkonzert im Konse-Saal. ©Bachmann

200 Jahre Frédéric Chopin, 100 Jahre Institut St. Josef wurden im Konse-Festsaal zusammen gefeiert.

Feldkirch. Am 1. März 1810, vor zweihundert Jahren also, wurde Frédéric Chopin, der geniale, in Frankreich lebende Pole, geboren. Hundert Jahre später begann man mit der Errichtung des stattlichen Gebäudes des Instituts St. Josef hoch über Feldkirch. Und beide historischen Ereignisse wurden am Montagabend im Festsaal des Landeskonservatoriums sinnvoll miteinander verbunden. Die liechtensteinische Stiftung “Musik & Jugend” mit ihrem Künstlerischen Leiter Drazen Domjanic schenkte mit neun hochbegabten jungen Musikerinnen und Musikern dem Institut St. Josef ein Benefizkonzert (Baukosten der Renovierung) mit Werken des 200-jährigen Meisters Chopin im Mittelpunkt. Helmut Madlener, der Geschäftsführer des Schulträgervereins der Kreuzschwestern, konnte viel Prominenz begrüßen. Die Grundhaltung des Kreuzschwestern-Instituts am Ardetzenberg und der liechtensteinischen Stiftung ist die gleiche – hier die vielfältige Erziehung zur Bewältigung des späteren Lebens, dort die Förderung von großen musikalischen Begabungen auf ihrem Weg zur künstlerischen Reife.

Kleine und größere Meister

Neun Mädchen und Burschen konnten allemal solistisch begeistern, ja die älteren, reiferen Spieler erwiesen sich mit schwierigen Werken schon als junge Meister ihrer Instrumente .Die Namen der jungen Musici müssen in diesem Rahmen genügen:
Elias David Moncado, Violine (D, 2000), mit Vivaldi; Moritz Huemer, Cello (A, FL, 1999), mit Fauré; Viktor Jugovic, Hanna Bachmann, Anke Pan und Jure Gorucan, alle Klavier, im Alter zwischen 14 und 18 und aus D, A und Slowenien stammend, mit ausgewählter, schwieriger Chopin-Musik zum 200 Geburtstag. Sara Domjanic, Violine (A, FL, 1997) brillierte im ersten Satz des Violinkonzerts von Wieniawski; Bruder Andreas (1995) meisterte am Bösendorfer bravourös den “Mephisto-Walzer” Nr. 1 von Liszt; und Kian Soltani (A, 1992) am Cello ist schon längst eine Klasse für sich und bewies dies erneut mit dem rasanten “Pezzo Capriccioso” in h-Moll von Tschaikowski. Drazen Domjanic war allemal ein verlässlicher Mann am Flügel, der Musikpädagoge Josef Hofer moderierte blumig das Benefizkonzert, sprach aber kein seriöses Wort über Chopins Leben und Werk, was an diesem Datum eigenartig anmutete…

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